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Steuern in der Ukraine 2026: Einkommensteuer und steuerliche Ansässigkeit

Von jedem Gehalt gehen 23 % ab, und eine offene Eintragung als Einzelunternehmer hält ihren Inhaber auch nach drei Jahren in Warschau oder Berlin in der Ukraine steuerlich ansässig. Ein vollständiger Leitfaden zu den Sätzen 2026 nach dem Steuergesetzbuch: Gehälter, die Einheitssteuer, die Militärabgabe, Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer, Immobilien und ein eigener Abschnitt für alle, die das Land verlassen haben.

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18 % + 5 %Einkommensteuer und Militärabgabe auf ein Gehalt
22 %einheitlicher Sozialbeitrag, vom Arbeitgeber gezahlt
5 % + 1 %Einheitssteuer und Militärabgabe für Einzelunternehmer der Gruppe 3
Steuern in der Ukraine 2026: Einkommensteuer und steuerliche Ansässigkeit

Die kurze Antwort: 2026 behält die Ukraine von Gehältern 18 % Einkommensteuer und 5 % Militärabgabe ein, der Arbeitgeber legt einen Sozialbeitrag von 22 % dazu, und Unternehmen zahlen 18 % auf den Gewinn und 20 % Mehrwertsteuer. Ein Unternehmer mit Einheitssteuer kommt mit 5 % des Umsatzes plus 1 % Militärabgabe aus. Für Ausgewanderte zählt der Status mehr als die Sätze: Ein in der Ukraine Ansässiger erklärt sein Welteinkommen.

Steuersätze in der Ukraine 2026: auf einen Blick

Jedes Gehalt in der Ukraine verliert 2026 ganze 23 %: 18 % Einkommensteuer plus 5 % Militärabgabe. Der Arbeitgeber zahlt zusätzlich aus eigener Tasche einen einheitlichen Sozialbeitrag von 22 %. Bis 1. Dezember 2024 betrug die Militärabgabe 1,5 %, und das Gesetz Nr. 4835-IX vom 7. April 2026 schrieb den Satz von 5 % für drei weitere Jahre nach dem Jahr fest, in dem das Kriegsrecht endet.

Kleine Unternehmen spielen nach anderen Regeln. Ein ukrainischer Einzelunternehmer im vereinfachten System gibt 5 % des Umsatzes, 1 % Militärabgabe und einen festen Sozialbeitrag ab. Dieser Abstand zwischen 23 % und 6 % prägt, wie Arbeit und Einkünfte im ganzen Land gestaltet werden.

Fast jeder feste Betrag hängt an zwei Zahlen aus dem Haushaltsgesetz. Der Mindestlohn für 2026 beträgt 8.647 Hrywnja im Monat (8.000 im Jahr 2025), das Existenzminimum für Erwachsene im Erwerbsalter 3.328 Hrywnja. Die Hrywnja ist die Währung der Ukraine; zum Kurs der Nationalbank kostet 2026 ein Dollar etwa 45 Hrywnja und ein Euro etwa 51. Der Mindestlohn entspricht rund 193 Dollar.

SteuerSatz 2026Wer zahlt und worauf
Einkommensteuer18 %Gehälter, Honorare, Mieten, Einlagezinsen, ausländische Einkünfte eines Ansässigen
Militärabgabe5 %Dieselbe Grundlage wie die Einkommensteuer; Militärangehörige zahlen 1,5 %
Einheitlicher Sozialbeitrag22 %Der Arbeitgeber, zusätzlich zum Gehalt; Grundlage höchstens 172.940 Hrywnja im Monat, etwa 3.860 $
Einheitssteuer, Einzelunternehmer der Gruppe 35 % (oder 3 % plus Mehrwertsteuer) + 1 % MilitärabgabeUnternehmer und Unternehmen mit Einkünften bis 10.091.049 Hrywnja im Jahr, etwa 225.000 $
Einheitssteuer, Einzelunternehmer der Gruppen 1 und 2bis 332,80 und bis 1.729,40 Hrywnja im Monat + 864,70 Hrywnja MilitärabgabeMarktverkauf, Dienstleistungen für Haushalte, kleine Produktion
Körperschaftsteuer18 %Unternehmen; Banken 50 % für 2026, andere Finanzinstitute 25 %
Dividenden an eine Privatperson5 % oder 9 % + 5 % Militärabgabe5 % von Unternehmen, die Körperschaftsteuer zahlen, 9 % von allen anderen und von ausländischen Unternehmen
Mehrwertsteuer20 %14 % auf bestimmte Ackerfrüchte, 7 % auf Medikamente, 0 % auf Exporte; Registrierung, sobald der Umsatz in 12 Monaten 1 Million Hrywnja übersteigt
Quellensteuer auf Nichtansässige15 %Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren an ausländische Unternehmen; Fracht 6 %
Verkauf einer Wohnung0 %, 5 % oder 18 % + 5 % MilitärabgabeHängt von der Zahl der Verkäufe im Jahr, der Haltedauer und dem Status des Verkäufers ab
Immobiliensteuerbis 129,71 Hrywnja je Quadratmeter im JahrFläche über 60 Quadratmeter in einer Wohnung und 120 Quadratmeter in einem Haus; den Satz legt der Gemeinderat fest
Kfz-Steuer25.000 Hrywnja im JahrAutos bis 5 Jahre mit einem Wert über 3.242.625 Hrywnja, etwa 72.000 $

Für alle, die das Land verlassen haben, ist die eigentliche Frage der Status, nicht die Sätze. Nach dem Steuergesetzbuch genügt eine aktive Eintragung als Einzelunternehmer, um ihren Inhaber in der Ukraine steuerlich ansässig zu machen, und ein Ansässiger muss sein Welteinkommen erklären. Ein eigener Abschnitt unten behandelt das. Sätze anderer Länder finden Sie auf der Seite Steuern nach Ländern.

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Wer in der Ukraine steuerlich ansässig ist

Die Ukraine hat keine einfache 183-Tage-Regel: Tage werden erst im vierten Schritt gezählt, wenn die ersten drei Kriterien keine Antwort gegeben haben. Unterabsatz 14.1.213 des Steuergesetzbuchs reiht die Kriterien nacheinander auf, und bis zur Zählung der Tage kommt es oft gar nicht.

Alles Weitere folgt aus dem Status. Ein Ansässiger zahlt Steuern auf Einkünfte aus der ganzen Welt, ein Nichtansässiger nur auf ukrainische Einkünfte.

SchrittKriteriumWie es wirkt
1WohnortEine bewohnbare Wohnung nur in der Ukraine bedeutet Ansässigkeit
2Ständiger WohnortGibt es auch eine Wohnung im Ausland, zählt, wo die ständige Wohnung ist
3Mittelpunkt der LebensinteressenBei einer ständigen Wohnung in beiden Ländern entscheiden die engeren persönlichen und wirtschaftlichen Bindungen. Das Gesetzbuch nennt zwei ausreichende Merkmale: wo die Familie ständig lebt oder die Eintragung als Unternehmer
4183 TageLässt sich der Mittelpunkt der Interessen nicht bestimmen oder gibt es nirgends eine ständige Wohnung, ist ansässig, wer im Kalenderjahr mindestens 183 Tage in der Ukraine verbracht hat, Ankunfts- und Abreisetage eingerechnet
5StaatsangehörigkeitKlären die vorigen Schritte nichts, gilt ein ukrainischer Staatsbürger als ansässig

Über dieser Leiter steht im selben Unterabsatz ein Satz, der für Ausgewanderte am meisten zählt. Ein ausreichender Grund für die Ansässigkeit ist die eigene Angabe eines Hauptwohnsitzes in der Ukraine oder die Eintragung als Selbstständiger. Ein Einzelunternehmer ist genau das, ein Selbstständiger.

Die Folgerung ist unbequem: Solange die Eintragung als Einzelunternehmer offen bleibt, behandelt das Gesetzbuch den Inhaber als ansässig, egal wie viele Tage er im Ausland verbringt. Auch umgekehrt gilt ein Zusammenhang: Ein Nichtansässiger darf die Einheitssteuer nicht nutzen (Absatz 291.5 des Gesetzbuchs), die Regelung von 5 % zu behalten und zugleich die ukrainische Ansässigkeit aufzugeben, geht also nicht.

Wie der Status bestätigt wird

Die Ansässigkeit bestätigt eine Bescheinigung über den Status als in der Ukraine steuerlich Ansässiger. Der Staatliche Steuerdienst stellt sie auf Antrag aus, meist für eine ausländische Bank oder das Finanzamt eines anderen Landes. Ein Nichtansässiger gibt dem ukrainischen Zahler seinerseits eine Ansässigkeitsbescheinigung seines Landes, sonst wird keine Entlastung nach einem Abkommen gewährt.

Das Gesetzbuch hat auch eine Regel zu zweiten Pässen. Ein ukrainischer Staatsbürger, der eine andere Staatsbürgerschaft rechtswidrig erworben hat, gilt für die Einkommensteuer nur als ukrainischer Staatsbürger und verliert das Recht, im Ausland gezahlte Steuern anzurechnen. Seit 16. Januar 2026 erlaubt das Gesetz Nr. 4502-IX über die mehrfache Staatsbürgerschaft in einer Reihe von Fällen einen zweiten Pass, die Rechtmäßigkeit einer zweiten Staatsbürgerschaft muss also im Einzelfall geprüft werden.

Wie 183-Tage-Regeln in anderen Ländern funktionieren und warum sie nicht übereinstimmen, beschreibt unser Artikel steuerliche Ansässigkeit 2026.

Steuerliche Ansässigkeit in der Ukraine: wie der Status bestimmt und bestätigt wird

In der Ukraine kommt die 183-Tage-Regel erst an vierter Stelle. Das Steuergesetzbuch schaut zuerst auf Ihre Wohnung, dann auf Ihre ständige Wohnung, dann auf Ihren Mittelpunkt der Lebensinteressen und zählt erst danach Tage. Es funktioniert wie ein strenger Türsteher: Bevor er in den Kalender schaut, fragt er, wo Ihre Wohnung ist und wer dort auf Sie wartet.

Das Gesetz bestimmt den Mittelpunkt der Interessen einfach: Eine Familie in der Ukraine oder eine Eintragung als Einzelunternehmer genügt. Ein Ansässiger zahlt 18 % Steuer plus 5 % Militärabgabe auf das Welteinkommen, ein Nichtansässiger nur auf ukrainische Einkünfte. Den Status bestätigt eine Bescheinigung des Staatlichen Steuerdienstes.

Fehler kosten hier viel: Eine offene Eintragung als Einzelunternehmer hält Sie ansässig, während das Finanzamt Ihres neuen Landes dasselbe Gehalt ebenfalls besteuert. Die Begleitung durch Murblz nimmt Ihnen diese Risiken ab: Wir prüfen alle vier Kriterien, zählen die Tage, beschaffen die Ansässigkeitsbescheinigung und wenden das Doppelbesteuerungsabkommen an. Wir garantieren professionelle Arbeit und einen transparenten Ablauf, in den meisten Fällen mit Ergebnis beim ersten Antrag.

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Rechner für die steuerliche Ansässigkeit für die Ukraine

Geben Sie Ihre Reisedaten ein: Der Rechner zeigt für die Ukraine, ob Sie heute und zum Jahresende steuerlich ansässig sind und wie viele Tage bis zur Schwelle bleiben.

Das Zählen nach Daten braucht JavaScript. Unten stehen dieselben Regeln nach Ländern.

Zahlen Sie in der Ukraine Steuern, wenn Sie im Ausland leben und arbeiten?

183 Tage im Ausland ändern für sich allein nichts: Solange in der Ukraine eine Wohnung, eine Familie oder eine aktive Eintragung als Einzelunternehmer bleibt, behandelt das Gesetzbuch den Ausgewanderten als ansässig. Und ein Ansässiger muss sein Welteinkommen in einer Steuererklärung angeben und darauf 18 % Einkommensteuer und 5 % Militärabgabe zahlen (Absätze 13.3 und 170.11 des Steuergesetzbuchs).

Die Erklärung für das Vorjahr ist bis 1. Mai fällig, die Steuer bis 1. August. Ausländische Dividenden werden milder besteuert: 9 % plus 5 % Militärabgabe.

Wie die Anrechnung ausländischer Steuer funktioniert

Eine Anrechnung gibt es nur, wenn die Ukraine mit dem Land, aus dem die Einkünfte stammen, ein geltendes Doppelbesteuerungsabkommen hat. Nötig ist eine Bescheinigung der Steuerbehörde dieses Landes über die gezahlte Steuer und die Grundlage ihrer Berechnung. Nach Absatz 13.5 des Gesetzbuchs muss die Bescheinigung legalisiert sein, sofern das Abkommen nichts anderes vorsieht.

Kommt die Bescheinigung nicht bis 1. Mai, verschiebt ein Antrag die Abgabefrist auf 31. Dezember. Ohne Antrag und ohne Erklärung beginnen Strafen zu laufen.

Die Anrechnung ist auf die ukrainische Steuer auf dasselbe Einkommen begrenzt. Und die wichtigste Grenze: Die Anrechnung senkt nur die Einkommensteuer. Die Militärabgabe von 5 % wird voll gezahlt, auch wenn die ausländische Steuer schon zu einem höheren Satz als dem ukrainischen einbehalten wurde.

Rechenbeispiel: ein im Ausland verdientes JahresgehaltBetrag
Einkommen umgerechnet in Hrywnja1.200.000 Hrywnja
Ukrainische Einkommensteuer, 18 %216.000 Hrywnja
Im Ausland gezahlte und bescheinigte Steuer150.000 Hrywnja
Nach der Anrechnung noch fällige Einkommensteuer66.000 Hrywnja
Militärabgabe, 5 %, ohne Anrechnung60.000 Hrywnja
Insgesamt in der Ukraine zu zahlen126.000 Hrywnja, etwa 2.800 $

Doppelte Ansässigkeit: wenn zwei Länder die Steuer beanspruchen

Polen, Deutschland und Tschechien behandeln als ansässig, wer sich im Jahr mehr als 183 Tage dort aufgehalten oder dort eine ständige Wohnung oder den Mittelpunkt der Lebensinteressen hat. Nach einem Jahr in Warschau oder Berlin betrachten zwei Staaten den Ausgewanderten als ihren Ansässigen, und beide beanspruchen Steuer auf das Welteinkommen. Die Regeln dieser Länder finden Sie auf unseren Seiten zu den Steuern in Polen, Deutschland und Tschechien.

Das Doppelbesteuerungsabkommen löst den Streit. Es prüft nacheinander: wo die ständige Wohnung ist, wo der Mittelpunkt der Lebensinteressen liegt, wo der gewöhnliche Aufenthalt ist und welche Staatsangehörigkeit besteht. Ein internationales Abkommen steht über dem Gesetzbuch, gewinnt also das andere Land, darf die Ukraine nur Einkünfte aus ukrainischen Quellen besteuern.

Nichts davon geschieht automatisch. Nötig sind eine Ansässigkeitsbescheinigung des anderen Landes und die Bereitschaft, dem Finanzamt zu erklären, warum sich der Mittelpunkt der Interessen verlagert hat.

Was der Status als Nichtansässiger kostet

Der formale Ausstieg aus der ukrainischen Ansässigkeit ist die Ausreise zum ständigen Wohnsitz im Ausland. Absatz 179.3 des Gesetzbuchs verlangt eine Steuererklärung spätestens 60 Kalendertage vor der Ausreise; das Finanzamt prüft die Zahlen und stellt eine Bescheinigung über die gezahlte Steuer aus. Das ist ein eigenes Verfahren: Vorübergehender Schutz in der Europäischen Union oder ein gewöhnlicher Aufenthaltstitel ersetzen es nicht.

Der Status als Nichtansässiger hat einen Preis, und für Eigentümer von Immobilien in der Ukraine ist er hoch.

LageAnsässigerNichtansässiger
Erster Verkauf im Jahr einer Wohnung, die länger als 3 Jahre im Besitz war0 %18 % + 5 % Militärabgabe
Erbschaft von Eltern, Ehepartner, Kindern0 %18 % + 5 % Militärabgabe
Vereinfachtes System für EinzelunternehmerVerfügbarNicht verfügbar
Ausländische EinkünfteMüssen erklärt werden, 18 % + 5 %Von der Ukraine nicht besteuert

Ausländische Konten zu verbergen, funktioniert nicht mehr. Am 30. September 2024 führte die Ukraine ihren ersten automatischen Austausch von Finanzkontodaten nach dem gemeinsamen Meldestandard durch: Das Finanzministerium meldete, der Austausch sei erfolgreich abgeschlossen, und etwa 110 Staaten und Gebiete nehmen am Standard teil. Der nächste Schritt ist ein Austausch von Daten zu Einkünften über digitale Plattformen: Das ukrainische Parlament verabschiedete dazu am 9. Juni 2026 ein Gesetz, das auf die Unterschrift des Präsidenten wartet.

Eigentümer ausländischer Unternehmen müssen auch an die Regeln für kontrollierte ausländische Gesellschaften denken: Ein in der Ukraine Ansässiger meldet Beteiligungen im Ausland und erklärt die Gewinne solcher Unternehmen.

Einkommensteuer und Lohnabgaben in der Ukraine 2026: ein Gehaltsbeispiel

Von einem Gehalt von 30.000 Hrywnja bekommt der Beschäftigte 23.100 ausgezahlt, während die Gesamtkosten des Arbeitgebers 36.600 betragen. Der Staat erhält 36,9 % von allem, was das Unternehmen für die Arbeitskraft ausgibt, und das mit einer pauschalen Skala ohne eine einzige höhere Stufe.

Vom Lohn werden zwei Beträge abgezogen. Die Einkommensteuer beträgt 18 % jedes Verdiensts, ohne steuerfreien Betrag und ohne Progression (Absatz 167.1 des Steuergesetzbuchs). Die Militärabgabe beträgt 5 % desselben Betrags. Der Arbeitgeber behält beide ein und führt sie ab.

Die dritte Zahlung sieht der Beschäftigte nicht. Den einheitlichen Sozialbeitrag, der Renten, Krankengeld und Arbeitslosengeld finanziert, zahlt der Arbeitgeber zusätzlich: 22 % des Gehalts. Die Grundlage ist auf 20 Mindestlöhne begrenzt, 172.940 Hrywnja im Monat, der höchste Beitrag für einen Beschäftigten beträgt also 38.046,80 Hrywnja. Bei der Hauptbeschäftigung darf er nicht unter den Mindestbeitrag fallen: 22 % von 8.647 Hrywnja sind 1.902,34 Hrywnja.

SchrittGehalt von 30.000 HrywnjaMindestlohn von 8.647 Hrywnja
Einkommensteuer, 18 %5.4001.556,46
Militärabgabe, 5 %1.500432,35
Netto23.100, etwa 515 $6.658,19, etwa 148 $
Sozialbeitrag des Arbeitgebers, 22 %6.6001.902,34
Gesamtkosten des Beschäftigten36.60010.549,34
Steuern und Beiträge als Anteil an den Gesamtkosten36,9 %36,9 %

Das ist ein Rechenbeispiel ohne Entlastungen. Die soziale Steuerentlastung senkt 2026 das steuerpflichtige Gehalt um 1.664 Hrywnja, aber nur, wenn der Monatslohn 4.660 Hrywnja nicht übersteigt. Das liegt unter dem Mindestlohn, in der Praxis profitieren also Teilzeitbeschäftigte und Eltern mehrerer Kinder, für die die Einkommensgrenze höher liegt.

Zum Vergleich: Polen hat eine progressive Skala von 12 % und 32 %, Moldau pauschal 12 %. Die 23 % der Ukraine sind fast doppelt so viel wie in Moldau, doch ein hohes Gehalt rutscht hier nie in eine höhere Stufe.

Militärabgabe: wer 5 % zahlt und wie lange

Die Militärabgabe wurde 2014 als vorübergehende Abgabe von 1,5 % eingeführt. Das Gesetz Nr. 4015-IX hob sie ab 1. Dezember 2024 auf 5 % an. Die alten 1,5 % gelten nur noch für Militärangehörige und Angehörige der Verteidigungskräfte.

Die Abgabe hat jetzt einen klaren Horizont. Das Gesetz Nr. 4835-IX vom 7. April 2026, in Kraft seit 15. April, verlängerte den Satz von 5 % für Privatpersonen für drei Jahre nach dem Jahr, in dem das Kriegsrecht endet. Unternehmer mit Einheitssteuer zahlen ihre Abgabe für dieselben drei Jahre.

Ein Teil der Einkommensteuer lässt sich über einen Steuerabzug zurückholen: für Studiengebühren, Hypothekenzinsen auf eine Hauptwohnung, Lebensversicherung und Spenden. Die Erklärung dafür ist bis 31. Dezember des Folgejahres fällig; die Militärabgabe wird nicht erstattet.

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Welche Steuern ein Einzelunternehmer in der Ukraine 2026 zahlt und ob sich das Geschäft aus dem Ausland führen lässt

Ein Einzelunternehmer der Gruppe 3 gibt dem Staat etwa 8 % des Umsatzes, während ein Arbeitgeber mit einem angestellten Beschäftigten fast 37 % abgibt. Auf diesem Abstand beruhen der Softwareexport und der Markt für Selbstständige in der Ukraine, und genau ihn will die Regierung in den kommenden Jahren verringern.

Das vereinfachte System mit Einheitssteuer ersetzt für einen Unternehmer die Einkommensteuer und in den meisten Fällen die Mehrwertsteuer. Die Zahler sind nach Tätigkeit und Jahreseinkommen in Gruppen eingeteilt; die Grenzen hängen am Mindestlohn und stiegen 2026 mit ihm.

RegelungFür wen sie passtEinkommensgrenze für 2026SteuerMilitärabgabe
Gruppe 1Marktverkauf und Dienstleistungen für Haushalte, ohne Beschäftigte1.444.049 Hrywnja (167 Mindestlöhne), etwa 32.000 $bis 332,80 Hrywnja im Monat864,70 Hrywnja im Monat
Gruppe 2Dienstleistungen für Haushalte und Zahler der Einheitssteuer, Produktion, Einzelhandel, Gastronomie; bis 10 Beschäftigte7.211.598 Hrywnja (834 Mindestlöhne), etwa 161.000 $bis 1.729,40 Hrywnja im Monat864,70 Hrywnja im Monat
Gruppe 3Jede erlaubte Tätigkeit, auch Dienstleistungen für ausländische Kunden; keine Obergrenze für Beschäftigte10.091.049 Hrywnja (1.167 Mindestlöhne), etwa 225.000 $5 % des Einkommens oder 3 % plus Mehrwertsteuer1 % des Einkommens
Allgemeines SystemEinkommen über den Grenzen oder eine Tätigkeit, die von der Einheitssteuer ausgeschlossen istKeine Grenze18 % des Nettoeinkommens (Einnahmen abzüglich belegter Ausgaben)5 % des Nettoeinkommens

Jede Regelung fügt den eigenen Sozialbeitrag des Unternehmers hinzu: bei Einheitssteuer mindestens 1.902,34 Hrywnja im Monat (5.707,02 Hrywnja im Quartal), im allgemeinen System 22 % des Nettoeinkommens. Die Befreiung vom Beitrag während des Kriegsrechts gilt 2025 und 2026 nicht, Zahler der Einheitssteuer schulden das Minimum also auch für Quartale ohne Einnahmen. Ausnahmen sind Rentner, Unternehmer mit Behinderung und alle, für die ein Arbeitgeber bei einer Hauptbeschäftigung schon mindestens den Mindestbeitrag zahlt.

Einkommen über der Gruppengrenze wird mit 15 % besteuert (Absatz 293.4 des Steuergesetzbuchs), danach wechselt der Unternehmer in eine höhere Gruppe oder ins allgemeine System.

Rechenbeispiel: ein Selbstständiger in Gruppe 3

PostenIm Monat
Einnahmen von einem ausländischen Kunden90.000 Hrywnja, etwa 2.000 $
Einheitssteuer, 5 %4.500 Hrywnja
Militärabgabe, 1 %900 Hrywnja
Eigener Sozialbeitrag1.902,34 Hrywnja
Steuern und Beiträge gesamt7.302,34 Hrywnja, also 8,1 % der Einnahmen

Gibt ein Unternehmen dieselben 90.000 Hrywnja für einen angestellten Beschäftigten aus, nehmen Steuern und Beiträge 33.197 Hrywnja, netto bleiben 56.803 Hrywnja.

Ein Einzelunternehmen aus dem Ausland führen: was erlaubt ist und wo das Risiko liegt

Das Gesetz verbietet nicht, ein Einzelunternehmen zu führen, während man in einem anderen Land lebt: Erklärungen laufen über das elektronische Konto des Steuerpflichtigen, und das Geld landet auf einem ukrainischen Bankkonto. Doch die Konstruktion hat drei Folgen, die selten ausgesprochen werden.

Erstens: Eine aktive Eintragung als Einzelunternehmer hält die ukrainische Ansässigkeit fest, und damit die Pflicht, alle anderen ausländischen Einkünfte mit 18 % plus 5 % zu erklären.

Zweitens: Nach 183 Tagen behandelt das Wohnsitzland den Inhaber meist ebenfalls als seinen Ansässigen und will Steuer auf Einkünfte aus Arbeit, die körperlich auf seinem Gebiet geleistet wird. Die Einheitssteuer wird in den älteren Doppelbesteuerungsabkommen nicht genannt, und ob das örtliche Finanzamt sie anrechnet, entscheidet es selbst. Im schlimmsten Fall wird dasselbe Einkommen doppelt besteuert.

Drittens: Sozialbeiträge. Der ukrainische Sozialbeitrag befreit nicht von der Pflicht, Beiträge in dem Land zu zahlen, in dem der Unternehmer tatsächlich arbeitet.

Die Wahl läuft also meist auf zwei Möglichkeiten hinaus: das Einzelunternehmen schließen und das Geschäft dort eintragen, wo das Leben tatsächlich stattfindet, oder es behalten und in zwei Ländern rechnen. Fachkräfte von Murblz vergleichen beide Möglichkeiten in Zahlen; die Firmengründung im Ausland beschreiben unsere Seiten Firmengründung und Unternehmen in Polen.

Körperschaftsteuer, Steuer auf Dividenden und Mehrwertsteuer in der Ukraine: was ein Unternehmen zahlt

Banken in der Ukraine geben 2026 die Hälfte ihres Gewinns an den Haushalt: Das Gesetz Nr. 4698-IX vom 3. Dezember 2025 setzte ihren Satz auf 50 %. Andere Unternehmen zahlen 18 %, und dieser Grundsatz hat sich seit 2014 nicht geändert.

SteuerpflichtigerSatz 2026
Die meisten Unternehmen18 % des Gewinns
Banken50 % für 2026
Finanzinstitute außer Versicherern25 % seit 1. Januar 2025
Unternehmen mit Einheitssteuer der Gruppe 3, Einkommen bis 10.091.049 Hrywnja im Jahr5 % des Einkommens oder 3 % plus Mehrwertsteuer, dazu 1 % Militärabgabe
Ansässige von Diia City9 % auf ausgeschüttetes Kapital oder 18 % des Gewinns, nach Wahl

Wie Dividenden besteuert werden

Ein privater Eigentümer erhält Dividenden von einem Unternehmen, das Körperschaftsteuer zahlt, abzüglich 10 %: 5 % Einkommensteuer und 5 % Militärabgabe. Hat das Unternehmen die Einheitssteuer oder sitzt es im Ausland, steigt die Einkommensteuer auf 9 %, zusammen also 14 % (Absatz 167.5 des Steuergesetzbuchs).

Dividenden an einen ausländischen Unternehmensgesellschafter werden an der Quelle mit 15 % besteuert. Doppelbesteuerungsabkommen senken das, oft auf 5 %, sofern der Empfänger seine Ansässigkeit und sein wirtschaftliches Eigentum an den Einkünften bestätigt hat.

Diia City: 5 % statt 18 % für Informationstechnik

Diia City ist eine rechtliche Regelung für Softwareunternehmen, die seit 2022 gilt. Ein Beschäftigter eines ansässigen Unternehmens zahlt 5 % Einkommensteuer statt 18 %, die Militärabgabe bleibt bei 5 %, und das Unternehmen zahlt den Sozialbeitrag nur auf den Mindestlohn: 1.902,34 Hrywnja im Monat, egal wie hoch das Gehalt ist. Das Unternehmen selbst wählt zwischen den normalen 18 % auf den Gewinn und einer Steuer von 9 % auf ausgeschüttetes Kapital, die erst bei Ausschüttung des Gewinns gezahlt wird.

Der Zugang steht nicht allen offen. Ein Unternehmen braucht mindestens 9 Beschäftigte oder vertraglich gebundene Fachkräfte, eine durchschnittliche Monatsvergütung an sie von mindestens 1.200 € und 90 % der Einnahmen aus berechtigten Tätigkeiten. Die Website der Regelung gibt an, dass die Bedingungen für 25 Jahre festgeschrieben sind.

Mehrwertsteuer in der Ukraine und wann die Registrierung Pflicht ist

Der Normalsatz der Mehrwertsteuer beträgt 20 %. Es gibt drei ermäßigte Sätze: 14 % auf Einfuhr und Lieferung bestimmter Ackerfrüchte, 7 % auf Medikamente und medizinische Waren und 0 % auf Exporte. Der Normalsatz beträgt in Polen 23 % und in Deutschland 19 %.

Die Registrierung ist Pflicht, sobald der steuerpflichtige Umsatz in 12 Monaten 1 Million Hrywnja übersteigt, etwa 22.000 $. Die Regel gilt nicht für Zahler der Einheitssteuer mit dem Satz von 5 %: Für sie ist die Mehrwertsteuer in der Einheitssteuer enthalten. Ausländische Unternehmen, die elektronische Dienste an ukrainische Verbraucher verkaufen, zahlen seit 1. Januar 2022 dieselben 20 %.

Zwei Änderungen sollten Sie im Blick haben. Die Befreiung von der Mehrwertsteuer für Elektroautos endete am 1. Januar 2026. Und am 16. September 2026 verabschiedete das ukrainische Parlament den Entwurf Nr. 16051-1 in erster Lesung: Er führt 20 % Mehrwertsteuer auf ausländische Pakete unter 150 € ein, die derzeit steuerfrei ankommen. Die neuen Regeln beginnen frühestens 2027.

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Steuern auf Immobilien, Autos, Erbschaften und Krypto in der Ukraine

Der erste Verkauf im Jahr einer Wohnung, die länger als drei Jahre im Besitz war, ist steuerfrei, der dritte kostet schon 23 % des Preises. Artikel 172 des Steuergesetzbuchs besteuert den ganzen Verkaufsbetrag, nicht den Gewinn, und der Satz hängt davon ab, der wievielte Verkauf im Jahr es ist.

Verkauf einer WohnungEinkommensteuerMilitärabgabe
Erster im Jahr, länger als 3 Jahre im Besitz (bei geerbten Wohnungen zählt die Haltedauer nicht)0 %0 %
Zweiter im Jahr oder weniger als 3 Jahre im Besitz5 %5 %
Dritter und weitere Verkäufe im Jahr18 %5 %
Nichtansässiger Verkäufer (Absatz 172.9)18 %5 %

Grundlage ist der Vertragspreis, aber nicht weniger als der geschätzte Wert in der einheitlichen Datenbank der Bewertungsberichte. Die Steuer wird gezahlt, bevor der Notar das Geschäft beurkundet. Dazu kommen 1 % staatliche Gebühr und 1 % Abgabe an den Rentenfonds, die der Käufer zahlt.

Jährliche Immobiliensteuer

Die Immobiliensteuer wird nicht auf die ganze Fläche erhoben, sondern auf den Überschuss: Die ersten 60 Quadratmeter einer Wohnung, 120 Quadratmeter eines Hauses und 180 Quadratmeter für Eigentümer beider Arten sind befreit. Den Satz legt der Gemeinderat fest, höchstens 1,5 % des Mindestlohns je Quadratmeter, für das Steuerjahr 2026 also 129,71 Hrywnja.

Ein Rechenbeispiel: eine Wohnung mit 90 Quadratmetern in einer Stadt mit Höchstsatz. Steuerpflichtig sind 30 Quadratmeter, die Steuer beträgt 3.891 Hrywnja im Jahr, etwa 87 $. Für Wohnungen über 300 Quadratmeter und Häuser über 500 Quadratmeter kommen 25.000 Hrywnja je Immobilie hinzu.

Autos

Kfz-Steuer zahlen wenige Eigentümer: 25.000 Hrywnja im Jahr werden auf einen Pkw bis fünf Jahre erhoben, wenn sein durchschnittlicher Marktwert 375 Mindestlöhne übersteigt, 2026 also 3.242.625 Hrywnja.

Der Verkauf eines Autos im Jahr ist steuerfrei. Das zweite wird mit 5 % Einkommensteuer besteuert, das dritte mit 18 %, jeweils plus 5 % Militärabgabe.

Erbschaften und Schenkungen

Eine eigene Erbschaftsteuer gibt es nicht: Geerbtes Vermögen unterliegt nach Artikel 174 des Gesetzbuchs der Einkommensteuer. Ehepartner, Eltern, Kinder, Geschwister, Großeltern und Enkel zahlen 0 %. Andere Erben zahlen 5 % plus 5 % Militärabgabe.

Die teuerste Zeile betrifft alle, die das Land verlassen haben: Ist der Erbe oder der Verstorbene nichtansässig, beträgt der Satz 18 % plus 5 % Militärabgabe, egal wie eng die Verwandtschaft ist. Ein nichtansässiger Erbe zahlt die Steuer, bevor der Notar den Erbschein ausstellt. Dieselben Regeln gelten für Schenkungen.

Mieten, Einlagen, Anlagen und Kryptowährungen

Mieteinnahmen, Zinsen auf Bankeinlagen und Gewinne aus Wertpapieren werden gleich besteuert: 18 % plus 5 % Militärabgabe. Die Bank behält die Steuer auf Zinsen ein; bei Mieten und Anlagen berechnet und zahlt der Eigentümer die Steuer selbst. Eine Kursdifferenz beim Umtausch von Währung gilt nicht als Einkommen.

Die Ukraine hat keine Sonderregelung für Kryptowährungen. Das Parlament verabschiedete am 3. September 2025 den Entwurf Nr. 10225-d über den Markt virtueller Vermögenswerte in erster Lesung, und bis er Gesetz wird, werden Einkünfte aus dem Verkauf von Kryptowährungen nach den allgemeinen Regeln als sonstiges Einkommen erklärt: 18 % plus 5 % Militärabgabe. Wie Krypto in anderen Ländern besteuert wird, beschreibt unser Artikel Krypto und Steuern beim Umzug.

Steuern für Nichtansässige und das Steuerabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine

Zwischen Deutschland und der Ukraine gilt das Doppelbesteuerungsabkommen vom 3. Juli 1995, anzuwenden seit 1. Januar 1997. Die unbeschränkte Steuerpflicht in Deutschland endet erst, wenn Wohnsitz und gewöhnlicher Aufenthalt aufgegeben sind; die Abmeldung erfolgt binnen zwei Wochen nach dem Auszug. Das Abkommen zwischen der Ukraine und Russland gilt dagegen seit 1. Januar 2023 nicht mehr: Das ukrainische Parlament kündigte es 2022.

Dem Abkommen mit Belarus erging es ebenso: Das Gesetz Nr. 2743-IX zu seiner Kündigung wurde am 16. November 2022 verabschiedet. Das Abkommen mit dem Iran gilt seit 1. Januar 2025 nicht mehr.

Für in Russland Ansässige bedeutet das eine doppelte Rechnung: Dividenden eines ukrainischen Unternehmens an einen Gesellschafter in Russland werden in der Ukraine mit 15 % besteuert und dann noch einmal nach russischen Regeln. Eine Erbschaft oder der Verkauf einer ukrainischen Wohnung durch einen in Russland Ansässigen wird mit 18 % plus 5 % Militärabgabe besteuert.

Sätze für Nichtansässige

Einkünfte eines Nichtansässigen aus der UkraineSatz
Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren an ein ausländisches Unternehmen15 % an der Quelle
Fracht6 %
Zinsen auf Euroanleihen, die die Bedingungen des Gesetzbuchs erfüllen5 %
Gewinn eines ausländischen Unternehmens aus dem Verkauf von Anteilen15 %, sofern ein Abkommen nicht befreit
Gehalt, Mieten und andere Einkünfte einer nichtansässigen Privatperson18 % + 5 % Militärabgabe
Verkauf von Immobilien durch eine nichtansässige Privatperson18 % + 5 % Militärabgabe

Die Steuer behält die ukrainische Seite ein, die das Einkommen zahlt. Eine nichtansässige Privatperson zahlt keine ukrainische Steuer auf außerhalb der Ukraine erzielte Einkünfte, doch weder das vereinfachte System noch die Nullsätze für Familienangehörige stehen ihr offen.

Mit welchen Ländern ein Abkommen gilt

Die Ukraine hat mehr als 70 Doppelbesteuerungsabkommen in Kraft, darunter mit allen großen Ländern der Europäischen Union, Großbritannien, den Vereinigten Staaten, Kanada, der Schweiz, der Türkei, Kasachstan und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Sie senken die Quellensteuer, meist auf 5–10 % bei Dividenden, und verteilen das Recht, Gehälter, Renten und Einkünfte aus Vermögen zu besteuern.

Das Netz wird erneuert. Am 19. Mai 2026 unterzeichneten die Finanzminister der Ukraine und Deutschlands in Paris ein neues Abkommen; nach Angaben des ukrainischen Finanzministeriums ersetzt es nach der Ratifizierung das Abkommen vom 3. Juli 1995. Bis dahin gilt der alte Text.

Ein ermäßigter Satz gilt nicht von selbst. Der Empfänger gibt dem ukrainischen Zahler eine Ansässigkeitsbescheinigung seines Landes und muss der wirtschaftliche Eigentümer der Einkünfte sein, kein bloßer Durchleiter. Ohne Bescheinigung werden 15 % einbehalten.

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Was sich 2025–2026 bei den Steuern der Ukraine geändert hat und was kommt

In zwei Jahren hat der Staat die Militärabgabe mehr als verdreifacht, auf Unternehmer ausgedehnt und für die Nachkriegsjahre festgeschrieben. Die Grundsätze von 18 % und 20 % blieben unangetastet: Der Haushalt wird über die Abgabe, die Banken und eine breitere Bemessungsgrundlage gefüllt.

DatumWas sich geändert hat
1. Dezember 2024Gesetz Nr. 4015-IX: Die Militärabgabe auf Einkünfte von Privatpersonen stieg von 1,5 % auf 5 %
1. Januar 2025Militärabgabe für Einzelunternehmer: 10 % des Mindestlohns im Monat in den Gruppen 1, 2 und 4 (864,70 Hrywnja im Jahr 2026) und 1 % des Einkommens in Gruppe 3. Körperschaftsteuer für Finanzinstitute außer Versicherern auf 25 % festgesetzt. Der Sozialbeitrag für Einzelunternehmer wurde wieder Pflicht
5. Oktober 2025Die Regelung Defence City für Rüstungshersteller trat in Kraft (Gesetz Nr. 4577-IX)
1. Januar 2026Mindestlohn von 8.647 Hrywnja statt 8.000: Jeder daran gebundene Betrag und jede Grenze stieg um 8,1 %. Banken zahlen für das Jahr 2026 ganze 50 % Körperschaftsteuer (Gesetz Nr. 4698-IX). Einzelunternehmer mit Beschäftigten melden vierteljährlich (Gesetz Nr. 4536-IX). Die Befreiung von der Mehrwertsteuer für Elektroautos endete
16. Januar 2026Das Gesetz Nr. 4502-IX über die mehrfache Staatsbürgerschaft trat in Kraft
15. April 2026Gesetz Nr. 4835-IX: Die Militärabgabe von 5 % wird noch drei Jahre nach dem Jahr der Aufhebung des Kriegsrechts erhoben
19. Mai 2026Ein neues Doppelbesteuerungsabkommen mit Deutschland wurde unterzeichnet; die Ratifizierung steht noch aus
9. Juni 2026Das Parlament verabschiedete den Entwurf Nr. 15111-d über Einkünfte über digitale Plattformen; der Präsident hat ihn noch nicht unterzeichnet
16. September 2026Der Entwurf Nr. 16051-1 zur Mehrwertsteuer auf Pakete unter 150 € passierte die erste Lesung

Digitale Plattformen: 10 % statt 23 %, doch das Gesetz wartet auf die Unterschrift

Der Entwurf zu Plattformen verändert das Leben von Taxifahrern, Kurieren, Vermietern und Verkäufern auf Marktplätzen. In der Fassung, die das Parlament am 9. Juni 2026 verabschiedete, behält die Plattform selbst ab 1. Januar 2027 von ihren Einnahmen 10 % Einkommensteuer ein, und auf dieses Geld fällt keine Militärabgabe an. Heute werden solche Einkünfte formal mit 23 % besteuert.

Das Gesetz ist noch nicht in Kraft: Der Präsident hat es nicht unterzeichnet. Am 27. August 2026 erklärte Finanzminister Serhij Martschenko die Verzögerung mit einer Änderung zur Finanzüberwachung politisch exponierter Personen, die in den Text gelangt war und Einwände europäischer Partner auslöste. Im September 2026 brachte die Regierung einen Entwurf mit korrigierter Bestimmung ins Parlament ein, und die Starttermine hängen davon ab, wann er verabschiedet wird.

Die Vorzugsregelung hat Grenzen: Einkommen von höchstens 834 Mindestlöhnen im Jahr (7.211.598 Hrywnja nach dem Stand von 2026), keine Beschäftigten und keine verbrauchsteuerpflichtigen Waren. Verkäufe von Waren bis 2.000 € im Jahr werden gar nicht besteuert. Nach dem Text des Gesetzes registrieren sich Plattformbetreiber bis Ende 2026 beim Steuerdienst, und der erste internationale Austausch von Daten zu solchen Einkünften findet 2028 statt, für das Jahr 2027.

Für Ausgewanderte wird der Austausch nach dem gemeinsamen Meldestandard der zweite Kanal, über den der ukrainische Steuerdienst von Einkünften im Ausland erfährt: Der Austausch läuft in beide Richtungen.

Mehrwertsteuer für Einzelunternehmer wurde verschoben

Am 18. Dezember 2025 veröffentlichte das Finanzministerium einen Entwurf, nach dem Unternehmer mit Einheitssteuer und einem Umsatz über 1 Million Hrywnja im Jahr ab 2027 mehrwertsteuerpflichtig würden. Nach einem Streit mit der Wirtschaft wurde der Termin verschoben: Das aktualisierte Memorandum mit dem Internationalen Währungsfonds nennt eine Pflichtregistrierung ab 1. Januar 2028 und verspricht eine höhere Schwelle. Ein Gesetz gibt es noch nicht.

Wer ein Modell auf der Einheitssteuer von 5 % aufbaut, sollte mit einem Horizont von zwei Jahren planen, nicht von zehn.

Fristen für Steuererklärungen und Strafen in der Ukraine

Die Strafe für eine nie abgegebene Steuererklärung beträgt 340 Hrywnja, weniger als 8 Dollar, und diese Zahl wiegt viele in Sicherheit. Teuer wird es woanders: Findet das Finanzamt die unbezahlte Steuer selbst, schlägt es 10 % bis 25 % des Betrags plus Verzugszinsen für jeden Tag auf.

Ein Beschäftigter mit einem einzigen Gehalt braucht keine Erklärung: Der Arbeitgeber hat alles einbehalten. Abgeben müssen alle, die Einkünfte ohne Steuerabzug erhalten haben: aus dem Ausland, aus der Vermietung einer Wohnung an eine Privatperson, aus dem Verkauf von Anlagen oder eine Erbschaft oder Schenkung mit einem Satz über null.

WasFrist
Jahreserklärung über Vermögen und EinkünfteBis 1. Mai des Jahres nach dem Berichtsjahr
Zahlung von Steuer und Militärabgabe laut ErklärungBis 1. August
Erklärung bei verschobener Frist wegen ausländischer BescheinigungenBis 31. Dezember, auf Antrag
Erklärung mit Antrag auf SteuerabzugBis 31. Dezember
Erklärung vor der Ausreise zum ständigen Wohnsitz im AuslandSpätestens 60 Kalendertage vor der Ausreise
Einzelunternehmer der Gruppe 3Erklärung innerhalb von 40 Tagen nach dem Quartal, Zahlung innerhalb der nächsten 10 Tage
Einzelunternehmer der Gruppen 1 und 2Zahlung spätestens am 20. des laufenden Monats, eine Erklärung im Jahr
Meldung des Arbeitgebers zu Einkommensteuer, Militärabgabe und SozialbeitragUnternehmen monatlich, Einzelunternehmer vierteljährlich
MehrwertsteuerErklärung innerhalb von 20 Tagen nach dem Monat, Zahlung innerhalb der nächsten 10 Tage
KörperschaftsteuerEinmal im Jahr bei Einkünften bis 40 Millionen Hrywnja, sonst vierteljährlich

Erklärungen werden über das elektronische Konto des Steuerpflichtigen mit elektronischer Signatur eingereicht, dafür muss man also nicht in der Ukraine sein. Das Steuerjahr ist das Kalenderjahr.

Strafen

Eine Zahlung bis 30 Tage zu spät kostet 5 % der Steuer, länger 10 % (Artikel 124 des Steuergesetzbuchs). Eine Festsetzung nach einer Prüfung bringt 10 %, 25 % bei vorsätzlich zu niedriger Angabe und 50 % bei wiederholter vorsätzlicher (Artikel 123). Keine oder verspätete Abgabe kostet 340 Hrywnja, bei Wiederholung innerhalb eines Jahres 1.020 Hrywnja.

Die Regeln für kontrollierte ausländische Gesellschaften haben eine eigene Skala. Für einen nicht eingereichten Bericht über eine kontrollierte ausländische Gesellschaft sieht das Gesetzbuch eine Strafe von 100 Existenzminima vor, 332.800 Hrywnja, und für eine fehlende Meldung über den Erwerb einer Beteiligung 300 Existenzminima, 998.400 Hrywnja, etwa 22.000 $. Diese Strafen gelten nicht, solange das Kriegsrecht dauert und sechs Monate nach seiner Aufhebung, doch die Meldepflicht ist nicht verschwunden, und das Moratorium endet nach diesem Zeitraum.

Die Verjährungsfrist für Nachfestsetzungen beträgt 1.095 Tage nach der Abgabefrist. Wurde gar keine Erklärung abgegeben, beginnt die Frist nie zu laufen.

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Wem das Steuersystem der Ukraine nützt und wem nicht

Das ukrainische System ist großzügig zu allen, die im Land für sich selbst arbeiten, und streng zu allen, die gegangen sind, ohne den Umzug zu regeln. Die Sätze sind hier zweitrangig: Über das Ergebnis entscheidet die Mischung aus Status, Einzelunternehmen und Immobilien.

Gut für Selbstständige und Exporteure von Dienstleistungen, die in der Ukraine leben. Gruppe 3 der Einheitssteuer bedeutet eine Belastung von etwa 8 % bei 90.000 Hrywnja Monatsumsatz und verlangt keine Kostenrechnung. In Tschechien und Polen zahlt ein Selbstständiger mit diesem Umsatz in der Regel mehr.

Gut für Softwareunternehmen mit einem Team von 9 oder mehr Fachkräften. Diia City senkt die Einkommensteuer eines Beschäftigten von 18 % auf 5 % und den Beitrag des Arbeitgebers auf 1.902,34 Hrywnja im Monat.

Akzeptabel für gut bezahlte Beschäftigte. 23 % werden von jedem Betrag einbehalten, einen höheren Satz gibt es nicht. Es gibt aber auch keinen steuerfreien Betrag: Der Mindestlohn wird mit denselben 23 % besteuert.

Nicht geeignet für Ausgewanderte mit aktivem Einzelunternehmen. Die Ukraine behandelt den Inhaber weiter als ansässig, das zweite Land nach 183 Tagen als seinen Ansässigen, und die Einheitssteuer wird im Ausland womöglich nicht angerechnet. Die Entscheidung fällt besser vor der ersten Steuererklärung im neuen Land, nicht nach einem Brief vom Finanzamt.

Nicht geeignet für alle mit Einkünften aus Russland. Seit 2023 gibt es kein Abkommen: Die Steuer wird in beiden Ländern einbehalten und lässt sich nicht anrechnen.

Rechnen sollten Eigentümer ukrainischer Immobilien, die im Ausland leben. Der Status als Nichtansässiger erspart die Erklärung des Welteinkommens, doch ein Wohnungsverkauf und eine Erbschaft kosten dann 23 % statt null. Manchmal lohnt es, zuerst zu verkaufen und danach den Status zu wechseln.

Aufmerksamkeit brauchen Eigentümer ausländischer Unternehmen. Solange die Ansässigkeit ukrainisch ist, gelten die Regeln für kontrollierte ausländische Gesellschaften, und das Moratorium auf Strafen endet sechs Monate nach Aufhebung des Kriegsrechts.

Zehnjahrespläne sind unklug. Die Militärabgabe ist für mindestens drei Nachkriegsjahre festgeschrieben, die Mehrwertsteuer für Unternehmer mit Einheitssteuer ist für 2028 vorgesehen, und der Datenaustausch von Plattformen für 2028. Die Regeln nähern sich den europäischen an, mit weniger Entlastungen.

Wo Sie anfangen

Zuerst der Status: wo die Wohnung ist, wo die Familie lebt, ob ein Einzelunternehmen offen ist, wie viele Tage in jedem Land verbracht werden. Dann das Abkommen zwischen der Ukraine und dem Wohnsitzland: wessen Ansässigen es aus dem Empfänger der Einkünfte macht. Erst danach kommen die Sätze und die Wahl zwischen der Schließung des Einzelunternehmens, der Verlagerung des Geschäfts in ein Unternehmen im Ausland und dem Behalten der ukrainischen Ansässigkeit.

Fachkräfte von Murblz bearbeiten solche Fälle gemeinsam mit vor Ort zugelassenen Partnern im Wohnsitzland: Sie berechnen die Steuern in beiden Ländern, bereiten Unterlagen zur Ansässigkeit vor und helfen, ein Geschäft einzutragen und ein Konto zu eröffnen. Mehr auf unseren Seiten rechtliche Begleitung, Firmengründung und Geschäftskonto in Polen.

Häufige Fragen

Welche Steuersätze gelten 2026 in der Ukraine?
Die wichtigsten Sätze: 18 % Einkommensteuer und 5 % Militärabgabe auf Einkünfte von Privatpersonen, ein einheitlicher Sozialbeitrag von 22 %, den der Arbeitgeber zahlt, 18 % Körperschaftsteuer (50 % für Banken 2026) und 20 % Mehrwertsteuer. Ein Einzelunternehmer der Gruppe 3 zahlt 5 % des Einkommens plus 1 % Militärabgabe; die Gruppen 1 und 2 zahlen feste Beträge bis 332,80 und bis 1.729,40 Hrywnja im Monat plus 864,70 Hrywnja Militärabgabe. Der Mindestlohn, an dem die Grenzen hängen, beträgt 8.647 Hrywnja.
Wie viel Steuer wird in der Ukraine vom Gehalt abgezogen?
23 %: 18 % Einkommensteuer und 5 % Militärabgabe, ohne steuerfreien Betrag und ohne Progression. Zusätzlich zahlt der Arbeitgeber einen einheitlichen Sozialbeitrag von 22 % auf bis zu 172.940 Hrywnja im Monat. Ein Rechenbeispiel: Bei einem Gehalt von 30.000 Hrywnja bleiben netto 23.100 Hrywnja, die Gesamtkosten des Beschäftigten für das Unternehmen betragen 36.600 Hrywnja.
Welche Steuern zahlt ein Einzelunternehmer der Gruppe 3 im Jahr 2026?
5 % des Einkommens als Einheitssteuer (oder 3 %, wenn der Unternehmer zur Mehrwertsteuer registriert ist), 1 % Militärabgabe auf das Einkommen und den eigenen einheitlichen Sozialbeitrag des Unternehmers von mindestens 1.902,34 Hrywnja im Monat. Die Einkommensgrenze für 2026 beträgt 10.091.049 Hrywnja, der Überschuss wird mit 15 % besteuert. Ein Rechenbeispiel: Bei 90.000 Hrywnja Monatsumsatz sind es zusammen 7.302,34 Hrywnja, also 8,1 %.
Muss ich in der Ukraine Steuern zahlen, wenn ich im Ausland lebe und arbeite?
Ja, solange die ukrainische steuerliche Ansässigkeit besteht: Ein Ansässiger erklärt ausländische Einkünfte bis 1. Mai und zahlt bis 1. August 18 % Einkommensteuer und 5 % Militärabgabe. Im Ausland gezahlte Steuer wird nur angerechnet, wenn ein Doppelbesteuerungsabkommen gilt und eine Bescheinigung der ausländischen Steuerbehörde vorliegt, und die Militärabgabe sinkt durch die Anrechnung nicht. Verlagert das Abkommen die Ansässigkeit in ein anderes Land, besteuert die Ukraine nur Einkünfte aus ukrainischen Quellen.
Wie höre ich auf, in der Ukraine steuerlich ansässig zu sein?
Die Ansässigkeit endet nicht automatisch nach 183 Tagen im Ausland: Das Gesetzbuch schaut zuerst auf Wohnung, Familie und Mittelpunkt der Lebensinteressen. Eine aktive Eintragung als Einzelunternehmer ist für sich ein ausreichender Grund für die Ansässigkeit, sie muss also geschlossen werden. Der formale Weg ist die Ausreise zum ständigen Wohnsitz im Ausland, mit einer Steuererklärung spätestens 60 Tage vor der Abreise; bei doppelter Ansässigkeit entscheidet das Abkommen zwischen den beiden Ländern. Ein Nichtansässiger zahlt 18 % plus 5 % Militärabgabe auf den Verkauf ukrainischer Immobilien und auf eine Erbschaft.
Bis wann erhebt die Ukraine die Militärabgabe von 5 %?
Ein Enddatum gibt es nicht. Das Gesetz Nr. 4835-IX vom 7. April 2026 verlängerte die Abgabe von 5 % für drei Jahre nach dem Jahr, in dem das Kriegsrecht beendet oder aufgehoben wird. Für denselben Zeitraum bleibt die Abgabe für Einzelunternehmer: 864,70 Hrywnja im Monat in den Gruppen 1, 2 und 4 und 1 % des Einkommens in Gruppe 3. Militärangehörige zahlen 1,5 %.
Gilt ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und der Ukraine?
Ja. Das Abkommen vom 3. Juli 1995 ist seit 1. Januar 1997 anzuwenden, und laut Bundesfinanzministerium wurde am 28. Februar 2024 ein überarbeitetes Abkommen paraphiert. Das Abkommen mit Russland hat die Ukraine dagegen 2022 gekündigt, es gilt seit 1. Januar 2023 nicht mehr; auch das Abkommen mit Belarus ist beendet.
Welche Steuer fällt beim Verkauf einer Wohnung in der Ukraine an?
Der erste Verkauf im Jahr einer Wohnung, die länger als drei Jahre im Besitz war, wird nicht besteuert. Ein zweiter Verkauf im Jahr oder ein Verkauf nach weniger als drei Jahren Besitz kostet 5 % Einkommensteuer plus 5 % Militärabgabe; der dritte und weitere Verkäufe 18 % plus 5 %. Ein nichtansässiger Verkäufer zahlt 18 % plus 5 % Militärabgabe. Zusätzlich fallen 1 % staatliche Gebühr auf das Geschäft an, und der Käufer zahlt 1 % an den Rentenfonds.

Leistungen

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