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Steuern in China 2026 für Ausländer und Unternehmen

Ab 1. September 2026 zahlen ausländische Eigentümer chinesischer Firmen erstmals seit 32 Jahren 20 % auf Dividenden, und seit 1. Januar hat das Land sein erstes Mehrwertsteuergesetz. Ein vollständiger Leitfaden zu den Steuern 2026 für Ausländer und Unternehmen: Gehälter nach der Skala von 3–45 %, Sozialversicherung, Körperschaftsteuer, Mehrwertsteuer, Immobilien, Ansässigkeit und das Abkommen mit Deutschland.

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3–45 %Einkommensteuer für Ansässige nach einem Jahresfreibetrag von 60.000 Yuan
13 %Mehrwertsteuer auf Waren, 6 % auf Dienstleistungen, 1 % für kleine Unternehmen
25 %Körperschaftsteuer, 5 % für kleine Unternehmen bis Ende 2027
Steuern in China 2026 für Ausländer und Unternehmen

Kurz gesagt: 2026 besteuert China das Gehalt eines Ansässigen mit 3 % bis 45 % nach einem Jahresfreibetrag von 60.000 Yuan, erhebt 13 % Mehrwertsteuer auf die meisten Waren und 25 % Körperschaftsteuer, während kleine Unternehmen bis Ende 2027 nur 5 % auf den Gewinn und 1 % Mehrwertsteuer zahlen. In den ersten sechs Jahren der Ansässigkeit zahlen Ausländer auf die meisten ausländischen Einkünfte keine chinesische Steuer, und zwischen Deutschland und China gilt seit 2017 ein Doppelbesteuerungsabkommen, das in Hongkong und Macau nicht anwendbar ist.

Steuersätze in China 2026: die Kurzfassung

China besteuert Gehälter mit 3 % bis 45 %, der Spitzensatz entspricht damit dem deutschen von 45 %. Erreicht wird er aber selten: 45 % gelten erst über 960.000 Yuan im Jahr, etwa 150.000 $, während ein Gehalt von 20.000 Yuan im Monat weniger als 6 % an Einkommensteuer verliert.

Die wichtigsten Steuern auf dem chinesischen Festland sind die Einkommensteuer für Privatpersonen, die Körperschaftsteuer auf Firmengewinne und die Mehrwertsteuer. Seit 1. Januar 2026 regelt erstmals ein vom nationalen Parlament verabschiedetes Gesetz die Mehrwertsteuer statt einer vorläufigen Regierungsverordnung. Die Steuern erhebt die Staatliche Steuerverwaltung, Chinas nationale Steuerbehörde.

Der Yuan (CNY, offiziell Renminbi) stand 2026 bei etwa 6,7–7 pro Dollar. Der Einfachheit halber rechnen die Beispiele unten mit 6,8 Yuan = 1 $.

SteuerSatz 2026Wer zahlt und worauf
Einkommensteuer auf Gehälter und Honorare3–45 %Ansässige, nach Jahresskala nach einem Jahresfreibetrag von 60.000 Yuan (etwa 8.800 $)
Einkommensteuer auf Geschäftseinkünfte von Privatpersonen5–35 %Geschäftsgewinne von Privatpersonen
Dividenden, Zinsen, Miete, Verkauf von Vermögen20 %Privatpersonen; Wohnungsmiete 10 %, Zinsen auf Bankeinlagen 0 %
Sozialversicherungetwa 10,5 % + 24–27 %Arbeitnehmer und Arbeitgeber, Sätze je nach Stadt; Pflicht für Ausländer mit Arbeitserlaubnis
Körperschaftsteuer25 %Die meisten Firmen; Hightech-Unternehmen 15 %
Körperschaftsteuer für kleine Unternehmen5 %Gewinn bis 3 Millionen Yuan, bis 300 Mitarbeiter, Vermögen bis 50 Millionen Yuan; bis Ende 2027
Mehrwertsteuer13 %, 9 %, 6 %Waren 13 %; Transport, Bau, Immobilien, Grundnahrungsmittel 9 %; die meisten Dienstleistungen 6 %
Mehrwertsteuer für kleine Unternehmen1 %Umsatz bis 5 Millionen Yuan im Jahr; keine Mehrwertsteuer bis 100.000 Yuan im Monat; bis Ende 2027
Quellensteuer für ausländische Firmen10 %Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren; Abkommen wie das mit Deutschland senken die Sätze
Steuer beim Immobilienkauf1–5 %Käufer; erste oder zweite Wohnung bis 140 Quadratmeter – 1 %
Steuer beim Autokauf10 %Käufer; Elektroautos und Plug-in-Hybride 5 % in 2026–2027
Erbschaften und Schenkungen0 %Keine gesonderte Steuer

Nennt ein altes Nachschlagewerk 17 % oder 16 % Mehrwertsteuer, sind diese Sätze veraltet: 17 % galten bis Mai 2018 und 16 % bis April 2019. Seitdem liegt der Regelsatz bei 13 %.

Hongkong und Macau haben eigene Steuergesetze, daher bezieht sich alles auf dieser Seite nur auf das chinesische Festland. Zum benachbarten System mit einer Obergrenze von 15–16 % für die Gehaltssteuer und ohne Mehrwertsteuer siehe Steuern in Hongkong. Um China mit anderen Ländern zu vergleichen, siehe unsere Übersicht der Steuern nach Ländern.

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Wer in China steuerlich ansässig ist: die 183-Tage- und die Sechsjahresregel

China ist großzügiger als die meisten Länder zu Ausländern mit Einkünften im Ausland: In den ersten sechs Jahren der Ansässigkeit werden aus dem Ausland gezahlte ausländische Dividenden, Zinsen und Aktiengewinne dort nicht besteuert. Das Welteinkommen kommt erst im siebten aufeinanderfolgenden Jahr ins Netz.

Die Grundregel steht in Artikel 1 des chinesischen Einkommensteuergesetzes. Ansässig ist, wer einen Wohnsitz in China hat (gewöhnlicher Aufenthalt nach Haushaltsregistrierung, Familie und wirtschaftlichen Bindungen) oder 183 Tage oder mehr im Kalenderjahr im Land verbringt. Ausländer haben fast nie einen chinesischen Wohnsitz, für sie läuft es also auf das Zählen von Tagen hinaus.

Ein Tag zählt nur, wenn volle 24 Stunden in China verbracht wurden. Ankunfts- und Abreisetage zählen nicht, ebenso wenig kurze Reisen von unter einem Tag.

Zeit in ChinaWas China besteuert
Bis 90 Tage im Jahr (bis 183 Tage für Ansässige von Abkommensländern, darunter Deutschland)Nur Vergütung für Arbeit in China, die eine chinesische Firma zahlt oder trägt; Gehalt eines ausländischen Arbeitgebers ist befreit
Von 90 (oder 183) bis 183 TageJede Vergütung für in China gearbeitete Tage, gleich wer zahlt; ausländische Einkünfte werden nicht besteuert
183 Tage oder mehr, weniger als 6 Jahre in FolgeAlle chinesischen Einkünfte plus von chinesischen Stellen gezahlte ausländische Einkünfte; andere ausländische Einkünfte sind befreit
183 Tage oder mehr 6 Jahre in Folge ohne Auslandsreise von mehr als 30 TagenWelteinkommen: Gehalt, Dividenden, Zinsen, Verkäufe von Aktien und Immobilien im Ausland

Wie man die Sechsjahresuhr zurücksetzt

Gezählt wird ab 2019, als die geltende Fassung des Gesetzes in Kraft trat. Die Uhr wird zurückgesetzt, wenn ein Ausländer in einem Jahr weniger als 183 Tage in China verbringt oder eine einzige Auslandsreise von mehr als 30 aufeinanderfolgenden Tagen macht. In der Praxis startet ein Aufenthalt von 31 Tagen außerhalb Chinas innerhalb des Sechsjahreszeitraums die Zählung neu und erhält die Befreiung für ausländische Einkünfte.

Die Befreiung ist nicht automatisch: Sie muss in der Steuererklärung beantragt werden. Wie Länder 183 Tage zählen und warum man in zwei Ländern zugleich ansässig sein kann, behandelt unser Artikel zur steuerlichen Ansässigkeit und 183-Tage-Regel.

Visumfreie Einreise erlaubt keine Arbeit

Bürger vieler Länder können für kurze Aufenthalte ohne Visum nach China einreisen, seit 15. September 2025 auch russische Staatsbürger für bis zu 30 Tage. Das deckt Tourismus und Geschäftsreisen ab, eine Anstellung erfordert aber eine Arbeitserlaubnis und einen Aufenthaltstitel zum Arbeiten.

Steuerliche Ansässigkeit in China: wie man Tage zählt und den Status bestätigt

In China zählen der Tag der Landung und der Tag des Abflugs nicht zur Ansässigkeit. Die Bekanntmachung Nr. 34 von 2019 des Finanzministeriums und der Steuerverwaltung zählt nur vollständig im Land verbrachte Tage, eine Dienstreise von Montag bis Freitag ergibt also drei Tage, nicht fünf. Die chinesische Tageszählung ist strenger als ein Fitnesstracker: Halbe Schritte ignoriert sie einfach.

Die Schwelle liegt bei 183 Tagen im Kalenderjahr. Ein Ansässiger zahlt 3–45 % Einkommensteuer, in den ersten sechs Jahren werden aus dem Ausland gezahlte ausländische Einkünfte in China aber nicht besteuert. Ein kürzeres Jahr oder eine Auslandsreise über 30 Tage setzt die Sechsjahresuhr zurück. Der Rechner unten zählt Tage nach der Regel des vollen Tages.

Das Gesetz hindert Sie nicht, den Status selbst zu bestätigen. Fehler kosten aber mehr: Ein sechstes Jahr ohne 31-tägige Reise öffnet die Steuer auf das Welteinkommen, und ein zusätzlicher Tag in China kann Sie in zwei Ländern zugleich ansässig machen. Die Begleitung durch Murblz nimmt diese Risiken: Wir zählen die Tage, planen Reisen, besorgen die Ansässigkeitsbescheinigung und wenden Doppelbesteuerungsabkommen an, wo sie gelten. Wir garantieren professionelle Arbeit und einen transparenten Ablauf, in den meisten Fällen mit Ergebnis bei der ersten Einreichung.

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183-Tage-Rechner

Rechner für die steuerliche Ansässigkeit für China

Geben Sie Ihre Reisedaten ein: Der Rechner zeigt für China, ob Sie heute und zum Jahresende steuerlich ansässig sind und wie viele Tage bis zur Schwelle bleiben.

Das Zählen nach Daten braucht JavaScript. Unten stehen dieselben Regeln nach Ländern.

Einkommensteuer in China auf das Gehalt: die Skala von 3–45 % und ein Rechenbeispiel

China hat eine der progressivsten Einkommensteuern der Welt mit sieben Stufen von 3 % bis 45 %. Dafür sind die ersten 60.000 Yuan im Jahr, etwa 8.800 $, steuerfrei, und Abzüge für Kinder, Hypothekenzinsen und ältere Eltern verkleinern die Bemessungsgrundlage weiter.

Ansässige zahlen Steuer auf ihr Gesamteinkommen: Gehalt, Honorare für einmalige Leistungen, Autorenhonorare und Lizenzgebühren. Die Steuer wird für das Jahr berechnet, und der Arbeitgeber behält sie jeden Monat kumulativ ein.

Jährliches steuerpflichtiges Einkommen, YuanSatzUngefähr in Dollar
bis 36.0003 %bis 5.300
36.000–144.00010 %5.300–21.200
144.000–300.00020 %21.200–44.100
300.000–420.00025 %44.100–61.800
420.000–660.00030 %61.800–97.100
660.000–960.00035 %97.100–141.200
über 960.00045 %über 141.200

Nichtansässige nutzen dieselbe Skala auf Monate verteilt: 3 % auf die ersten 3.000 Yuan im Monat nach einem monatlichen Freibetrag von 5.000 Yuan und 45 % über 80.000 Yuan im Monat. Besondere Abzüge erhalten sie nicht.

Welche Abzüge die Steuer mindern

Zusätzlich zu den grundlegenden 5.000 Yuan im Monat ziehen Ansässige ihre eigenen Beiträge zur Sozialversicherung und zum Wohnungsfonds sowie die besonderen Zusatzabzüge ab. Die Beträge wurden 2023 erhöht.

AbzugBetrag
Grundfreibetrag60.000 Yuan im Jahr (5.000 im Monat)
Bildung der Kinder2.000 Yuan im Monat je Kind
Betreuung eines Kindes unter 32.000 Yuan im Monat je Kind
Unterstützung älterer Elternbis 3.000 Yuan im Monat
Hypothekenzinsen für eine erste Wohnung1.000 Yuan im Monat
Miete800, 1.100 oder 1.500 Yuan im Monat je nach Stadt
Weiterbildung400 Yuan im Monat oder 3.600 Yuan im Jahr des Zertifikats
Schwere Krankheitbis 80.000 Yuan im Jahr über 15.000 Yuan eigener Ausgaben
Private Rentebis 12.000 Yuan im Jahr

Der Vorteil für Zuzügler: steuerfreie Wohnung und Schulgebühren

Ausländer haben eine Wahl, die chinesische Staatsbürger nicht haben: Statt der besonderen Abzüge können sie vom Arbeitgeber steuerfreie Erstattungen für Miete, Bildung der Kinder, Sprachkurse, Verpflegung, Wäsche, Umzug, Dienstreisen und Heimreisen erhalten. Die Beträge müssen angemessen und durch offizielle elektronische Steuerrechnungen der Verkäufer belegt sein. Erstattungen und besondere Abzüge lassen sich nicht kombinieren. Finanzministerium und Steuerverwaltung haben diese Erleichterung bis 31. Dezember 2027 verlängert.

Der Unterschied kann groß sein. Rechenbeispiel: Eine Wohnung in Shanghai oder Peking für 15.000 Yuan im Monat, als Erstattung gezahlt, nimmt 180.000 Yuan im Jahr aus der Bemessungsgrundlage. Der Mietabzug bringt höchstens 18.000 Yuan.

Eine zweite Vergünstigung läuft ebenfalls bis Ende 2027: Der Jahresbonus kann getrennt vom Gehalt nach der Monatsskala besteuert werden, was die Gesamtsteuer bei einem großen Bonus oft senkt. Dividenden, Zinsen, Mieteinnahmen und Immobilienverkäufe bleiben außerhalb der Jahresskala und werden mit 20 % besteuert.

Wie viel Steuer auf ein Gehalt in China: ein Rechenbeispiel

Rechenbeispiel für einen Ansässigen: ein Gehalt von 20.000 Yuan im Monat (etwa 2.900 $) in Shanghai, ohne besondere Abzüge und ohne Erstattungen. Die Arbeitnehmerbeiträge in Shanghai betragen 10,5 %: 8 % Rente, 2 % Krankenversicherung und 0,5 % Arbeitslosenversicherung.

PostenPro Jahr, Yuan
Bruttogehalt240.000
Sozialversicherung Arbeitnehmer, 10,5 %−25.200
Grundfreibetrag−60.000
Steuerpflichtiges Einkommen154.800
Einkommensteuer: 3 % auf 36.000 + 10 % auf 108.000 + 20 % auf 10.80014.040
Nettolohn200.760 (16.730 im Monat)

Die Einkommensteuer beträgt 5,85 % des Gehalts, alle Abzüge einschließlich Beiträgen 16,4 %. Wegen des kumulativen Einbehalts zeigt die Januarabrechnung 387 Yuan Steuer, die Dezemberabrechnung 2.370 Yuan. Ein Kind im Schulalter bringt einen Jahresabzug von 24.000 Yuan und senkt die Steuer auf 10.560 Yuan.

Zusätzlich zum Gehalt zahlt ein Arbeitgeber in Shanghai etwa weitere 25,5 %: 16 % Rente, 9 % Krankenversicherung und 0,5 % Arbeitslosenversicherung, rund 5.100 Yuan im Monat, plus einen kleinen Beitrag zur Unfallversicherung.

Welche Sozialbeiträge Ausländer in China zahlen

Die Sozialversicherung kostet chinesische Arbeitgeber mehr als die Einkommensteuer: Bei einem Durchschnittsgehalt legt der Arbeitgeber etwa ein Viertel obendrauf, und der Arbeitnehmer gibt etwa weitere 10 % ab. Ausländer sind seit 15. Oktober 2011 zur Teilnahme verpflichtet, als die vorläufigen Maßnahmen zur Sozialversicherung für in China beschäftigte Ausländer in Kraft traten.

Eine Vereinbarung mit dem Arbeitgeber, auf Beiträge zu verzichten, funktioniert nicht. Die seit 1. September 2025 geltende Auslegung des Obersten Volksgerichts zu Arbeitsstreitigkeiten (Artikel 19) erklärt jede Vereinbarung oder jeden Verzicht des Arbeitnehmers für nichtig, der den Arbeitgeber von der Sozialversicherung befreit. Hat der Arbeitgeber nicht gezahlt, kann der Arbeitnehmer kündigen und eine Abfindung verlangen.

VersicherungArbeitnehmerArbeitgeber
Rente8 %16 %
Krankenversicherung (einschließlich Mutterschaft)2 %9 % in Shanghai, 9,8 % in Peking, 6,85 % in Guangzhou
Arbeitslosigkeit0,5 % (0,2 % in Guangzhou)0,5 % (0,8 % in Guangzhou)
Arbeitsunfall0 %0,2–1,9 % je nach Branche
Wohnungsfonds5–12 %5–12 %

Die Beiträge werden nicht auf das volle Gehalt erhoben: Die Grundlage ist auf 300 % des städtischen Durchschnittslohns begrenzt, daher ist die tatsächliche Last für gut bezahlte Zuzügler niedriger, als die Tabelle vermuten lässt. Der Wohnungsfonds ist für chinesische Staatsbürger Pflicht, die Regeln für Ausländer hängen von der Stadt ab.

Was bei der Ausreise mit den Rentenbeiträgen geschieht

Ein Ausländer, der China endgültig verlässt, kann die Versicherung beenden und das Guthaben des persönlichen Rentenkontos als Einmalbetrag erhalten. Auf dieses Konto gehen aber nur die eigenen 8 % des Arbeitnehmers. Die 16 % des Arbeitgebers bleiben im gemeinsamen Rentenfonds und werden nicht erstattet.

Sozialversicherungsabkommen verhindern doppelte Beiträge. China hat sie mit 13 Ländern: Deutschland, Südkorea, Dänemark, Finnland, Kanada, Schweiz, Niederlande, Frankreich, Spanien, Luxemburg, Japan, Serbien und Kirgisistan (seit 14. Oktober 2025). Deutschland steht auf dieser Liste.

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Körperschaftsteuer und Dividenden in China

Der Regelsatz der Körperschaftsteuer in China beträgt 25 %; in Deutschland sind es 15 % plus Solidaritätszuschlag, ohne Gewerbesteuer. Kleine Unternehmen zahlen ein Fünftel davon: 5 % auf Gewinn bis 3 Millionen Yuan, etwa 440.000 $, und die Erleichterung läuft bis 31. Dezember 2027.

Körperschaftsteuer zahlt jede in China registrierte Firma, auch die Firma mit 100 % ausländischem Kapital, die häufigste Form für ausländisches Geschäft. Eine ansässige Firma wird auf ihr Welteinkommen besteuert.

Wer zahltSatzBedingungen und Dauer
Die meisten Firmen25 %Regelsatz
Kleine Unternehmen mit geringem Gewinneffektiv 5 %Steuerpflichtiger Gewinn bis 3 Millionen Yuan, bis 300 Mitarbeiter, Vermögen bis 50 Millionen Yuan; bis 31.12.2027
Hightech-Unternehmen15 %Status alle drei Jahre erneuert: Patente, ein Mindestanteil an Forschungsausgaben und technischem Personal
Geförderte Branchen in den westlichen Regionen15 %Bis 31.12.2030
Firmen im Freihandelshafen Hainan mit echtem Betrieb auf der Insel15 %Geförderte Branchen, bis 31.12.2027
Software- und Chipentwickler0 %, dann 10 % oder 12,5 %Steuerferien, danach ein ermäßigter Satz nach Zertifizierung

Die Erleichterung für kleine Unternehmen hat eine Klippe. Rechenbeispiel: Bei einem Gewinn von 3 Millionen Yuan beträgt die Steuer 150.000 Yuan. Bei 3,1 Millionen Yuan verliert die Firma den Status ganz und zahlt 25 % auf den gesamten Betrag, 775.000 Yuan. Die zusätzlichen 100.000 Yuan Gewinn kosten 625.000 Yuan Steuer.

Die meisten Firmen ziehen Forschungsausgaben doppelt ab, und Verluste werden 5 Jahre vorgetragen, bei Hightech-Unternehmen 10.

Wie Dividenden besteuert werden

Dividenden zwischen chinesischen Firmen sind steuerfrei. Geht Gewinn ins Ausland, behält die Firma 10 % ein; Doppelbesteuerungsabkommen wie das mit Deutschland können den Satz senken. Chinesische Privataktionäre zahlen 20 % auf Dividenden.

Ab 1. September 2026 zahlen Ausländer, denen Firmen mit ausländischem Kapital gehören, dieselben 20 %. Die gemeinsame Bekanntmachung Nr. 27 von 2026 des Finanzministeriums und der Steuerverwaltung schaffte die Erleichterung ab, die solche Dividenden seit 1994 steuerfrei gestellt hatte. Es zählt das tatsächliche Zahlungsdatum: Früher beschlossene, aber nach dem 1. September gezahlte Dividenden fallen unter die neuen Regeln. In Deutschland unterliegen die Dividenden der Abgeltungsteuer von 25 %, auf die die chinesische Quellensteuer angerechnet werden kann.

Seit 2025 belohnt der Staat ausländische Investoren außerdem für Reinvestition. Am 27. Juni 2025 führten Finanzministerium, Steuerverwaltung und Handelsministerium eine Steuergutschrift von 10 % der Gewinne ein, die ein ausländischer Investor in geförderte Branchen in China zurückinvestiert. Die Gutschrift mindert künftige Quellensteuern auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren. Die Regel gilt vom 1. Januar 2025 bis 31. Dezember 2028, und die Investition muss mindestens fünf Jahre gehalten werden.

Fachleute von Murblz übernehmen die Firmengründung in China und die Wahl des Steuerstatus: siehe Firmengründung in China, für Bankkonten einer chinesischen Firma Geschäftskonten in China.

Mehrwertsteuer in China 2026: das neue Gesetz, Sätze und Schwellen

Seit 1. Januar 2026 tragen Kondome und Verhütungspillen in China 13 % Mehrwertsteuer, nachdem sie seit 1993 befreit waren. So spiegelt das neue Mehrwertsteuergesetz der Volksrepublik vom 25. Dezember 2024 den Wandel der Bevölkerungspolitik: Krippen und Kindergärten, Altenheime, Dienste für Menschen mit Behinderung und Heiratsvermittlungen wurden stattdessen befreit.

Das Gesetz ersetzte die vorläufige Verordnung von 1993, die Details regeln die mit Staatsratsdekret Nr. 826 vom 25. Dezember 2025 beschlossenen Durchführungsbestimmungen. Die Sätze haben sich nicht geändert.

Was verkauft wirdSatz
Waren, Importe, Reparaturen, Vermietung von Ausrüstung und Fahrzeugen13 %
Transport, Postdienste, Bau, Verkauf und Vermietung von Immobilien, Agrarprodukte, Wasser, Gas, Bücher9 %
Die meisten Dienstleistungen: Informationstechnik, Beratung, Finanzen, Werbung, Verkauf immaterieller Vermögenswerte6 %
Exporte von Waren und einige vollständig im Ausland verbrauchte Dienstleistungen0 %
Kleine Unternehmen mit vereinfachter Methode3 %, bis Ende 2027 nur 1 %

Zur Mehrwertsteuer kommen örtliche Zuschläge: die Städtebausteuer (7 % des Mehrwertsteuerbetrags in Städten, 5 % in Kreisen, 1 % anderswo) und zwei Bildungsabgaben von 3 % und 2 %. In einer Stadt ergibt das 12 % der fälligen Mehrwertsteuer zusätzlich.

Ab welchem Umsatz Mehrwertsteuer gilt

Die Schwelle für allgemeine Steuerpflichtige liegt bei 5 Millionen Yuan, etwa 740.000 $ Umsatz in 12 Monaten. Darunter gilt eine Firma als kleiner Steuerpflichtiger: Sie zahlt 3 % vom Umsatz ohne Vorsteuerabzug, bis 31. Dezember 2027 gesenkt auf 1 %. Bei Verkäufen von höchstens 100.000 Yuan im Monat oder 300.000 im Quartal fällt gar keine Mehrwertsteuer an.

Über 5 Millionen Yuan ist die Anmeldung als allgemeiner Steuerpflichtiger Pflicht. Ein allgemeiner Steuerpflichtiger berechnet den vollen Satz, zieht aber die Mehrwertsteuer der Lieferanten ab und kann besondere Steuerrechnungen ausstellen, die große Käufer für ihren eigenen Abzug brauchen.

Mehrwertsteuer auf ausländische Dienstleistungen und Exporte

Kauft eine chinesische Firma eine Dienstleistung bei einer ausländischen, die in China verbraucht wird, behält der chinesische Zahler die Mehrwertsteuer ein, meist 6 %, und führt sie ab. Für ausländische Software- und Beratungsanbieter bedeutet das, dass die Mehrwertsteuer von der Zahlung abgeht, bei Lizenzen und Lizenzgebühren zusätzlich die Quellensteuer.

Exporteure erhalten Vorsteuer zu Erstattungssätzen von 0 % bis 13 % je nach Produkt zurück. Der Staat nutzt die Erstattung als politischen Hebel: Ab 1. April 2026 wurde die Erstattung für Solarmodule und verwandte Produkte abgeschafft, die Erstattung für Batterien sank von 9 % auf 6 % und entfällt am 1. Januar 2027.

Wie Touristen die Mehrwertsteuer zurückerhalten

Nach am 27. April 2025 angekündigten Regeln vereinfachte China den steuerfreien Einkauf für ausländische Touristen: Der Mindesteinkauf beträgt 200 Yuan in einem Laden an einem Tag statt 500, und bis 20.000 Yuan können bar erstattet werden. Die Erstattung auf gewöhnliche Waren beträgt 11 % des Preises. Ausgezahlt wird bei der Ausreise, in einigen Läden großer Städte wie Shanghai, Peking, Guangzhou und Shenzhen direkt an der Kasse.

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Steuern für Einzelunternehmer, Freiberufler, Informationstechnik und Zuzügler in China

Ein Ausländer kann sich in China nicht als Einzelunternehmer anmelden: Der Status des Einzelgewerbes steht nach den Registrierungsregeln nur chinesischen Staatsbürgern offen, einschließlich Einwohnern Hongkongs, Macaus und Taiwans. Ein ausländischer Unternehmer braucht eine Firma, meist eine mit 100 % ausländischem Kapital.

Die gute Nachricht: Eine kleine Firma mit ausländischem Kapital zahlt fast wie in einem vereinfachten Regime. Rechenbeispiel: Eine Beratungsfirma mit 3 Millionen Yuan Jahresumsatz und 600.000 Yuan Gewinn zahlt etwa 30.000 Yuan Mehrwertsteuer zu 1 % und 30.000 Yuan Körperschaftsteuer zu 5 %, plus örtliche Zuschläge zur Mehrwertsteuer. Beide Erleichterungen laufen bis Ende 2027. Die größeren Kosten sind Buchhaltung, die Pflichtprüfung des Jahresabschlusses und Sozialbeiträge für Mitarbeiter.

RegimeSatzFür wen
Firma mit ausländischem Kapital als kleines UnternehmenMehrwertsteuer 1 % + Körperschaftsteuer 5 %Kleines Handels-, Beratungs- oder Softwaregeschäft mit Umsatz bis 5 Millionen Yuan
Firma mit ausländischem Kapital und Hightech-StatusKörperschaftsteuer 15 %Informationstechnik und Produktion mit Patenten und Forschungsausgaben
Freihandelshafen HainanKörperschaftsteuer 15 %, Einkommensteuer höchstens 15 %Firmen in geförderten Branchen und Fachkräfte, die 183 Tage im Jahr auf der Insel leben
Großraum Guangdong–Hongkong–MacauEinkommensteuer effektiv 15 %Ausländische Fachkräfte in 9 Städten der Provinz Guangdong
Erstattungen für Zuzügler0 % auf Wohnung, Schule, SpracheAusländische Mitarbeiter chinesischer Firmen, bis Ende 2027
Einzelgewerbe5–35 %Nur chinesische Staatsbürger

Freiberufler und digitale Nomaden

China hat kein Sonderregime für Freiberufler oder digitale Nomaden. Eine Anstellung erfordert eine Arbeitserlaubnis und einen Aufenthaltstitel zum Arbeiten, und ein Visum für Fernarbeit, wie es Thailand oder Indonesien anbieten, erteilt China nicht. Zur Fernarbeit in Asien siehe Steuern in Thailand und Steuern in Vietnam.

Graue Modelle mit Zahlungen auf eine private Karte werden riskanter. Seit 20. Juni 2025 gilt das Staatsratsdekret Nr. 810 über Steuermeldungen von Internetplattformen. Marktplätze, Bestelldienste und Plattformen für Gelegenheitsarbeit melden der Steuerbehörde vierteljährlich Identität und Einkünfte von Verkäufern und Arbeitenden; die ersten Meldungen gingen im Oktober 2025 hinaus. Einkünfte von Kurieren, Fahrern und Haushaltshilfen werden nicht gemeldet, wenn sie keine Steuer schulden oder befreit sind.

Erleichterungen für Fachkräfte im Großraum der Bucht und auf Hainan

In 9 Städten des Großraums, darunter Guangzhou und Shenzhen, erstatten die Behörden von Guangdong und Shenzhen qualifizierten ausländischen Spitzen- und Mangelfachkräften die Differenz zwischen chinesischer Steuer und Steuer nach Hongkonger Regeln. Der Zuschuss ist steuerfrei, und das Programm wurde bis 31. Dezember 2027 verlängert.

Auf Hainan wird Einkommensteuer über 15 % für ausgewählte Fachkräfte erlassen; Finanzministerium und Steuerverwaltung haben die Erleichterung bis Ende 2027 verlängert. Bedingung sind 183 Tage im Jahr auf der Insel. Seit August 2025 zählen Dienstreisen und Urlaub außerhalb der Insel zu diesem Zeitraum, mindestens 90 Tage müssen aber physisch auf Hainan verbracht werden.

Steuern auf Immobilien, Autos, Erbschaften, Aktien und Krypto in China

Fast nirgends in China gibt es eine jährliche Steuer auf eine selbst genutzte Wohnung: Eine landesweite Wohnimmobiliensteuer wird seit über einem Jahrzehnt diskutiert, existiert aber seit 2011 nur in zwei Pilotstädten, Shanghai und Chongqing. Kauf und schneller Wiederverkauf sind dagegen teuer.

SituationSteuer 2026
Kauf einer ersten oder zweiten Wohnung bis 140 QuadratmeterGrunderwerbsteuer 1 %
Kauf einer Wohnung über 140 Quadratmeter1,5 % für eine erste Wohnung, 2 % für eine zweite
Kauf anderer Immobilien3–5 % je nach Provinz
Verkauf einer Wohnung nach weniger als 2 Jahren EigentumMehrwertsteuer 3 % des vollen Verkaufspreises (vor 2026 waren es 5 %)
Verkauf einer Wohnung nach 2 Jahren oder mehrKeine Mehrwertsteuer
Einkommensteuer beim Verkauf20 % des Gewinns oder 1–3 % des Preises, wenn Kosten nicht belegt werden; 0 % für die einzige Wohnung der Familie nach 5 Jahren oder mehr
Vermietung einer WohnungEinkommensteuer 10 % nach Abzug von 800 Yuan oder 20 % für Ausgaben
GewerbeimmobilienGrundsteuer 1,2 % im Jahr auf die ursprünglichen Kosten abzüglich 10–30 % oder 12 % der Mieteinnahmen
Eigentum an einer Wohnung (außerhalb der Pilotstädte)Keine jährliche Steuer

Die Senkung der Mehrwertsteuer auf schnelle Wiederverkäufe von 5 % auf 3 % und die Befreiung nach zwei Jahren Eigentum im ganzen Land einschließlich Peking, Shanghai, Guangzhou und Shenzhen legten Finanzministerium und Steuerverwaltung ab 1. Januar 2026 fest. Die ermäßigte Grunderwerbsteuer von 1 % für Wohnungen bis 140 Quadratmeter gilt seit 1. Dezember 2024.

Ein Ausländer kann in China in der Regel nur eine Wohnung kaufen, nur zur Eigennutzung und nur, solange er im Land arbeitet oder studiert; die örtlichen Regeln unterscheiden sich. Zur Anlage in chinesische Immobilien siehe Anlageimmobilien in China.

Autosteuern

Die Steuer beim Fahrzeugkauf beträgt 10 % des Preises ohne Mehrwertsteuer. Elektroautos und Plug-in-Hybride zahlen 2026–2027 die Hälfte, 5 %, mit einer Obergrenze der Erleichterung von 15.000 Yuan pro Auto; 2024–2025 waren sie bis 30.000 Yuan befreit. Die jährliche Kfz-Steuer hängt vom Hubraum eines Pkw ab und reicht von 60 bis 5.400 Yuan im Jahr. Reine Elektroautos sind befreit.

Erbschaften, Schenkungen, Aktien und Krypto

China hat keine Erbschaft- oder Schenkungsteuer. Die Ausnahme ist die Schenkung einer Immobilie an jemanden, der kein naher Verwandter ist: Der Empfänger zahlt 20 % Einkommensteuer.

Privatpersonen zahlen derzeit keine Steuer auf Gewinne aus Aktienverkäufen an den Börsen Shanghai und Shenzhen, der Verkäufer zahlt 0,05 % Stempelsteuer auf das Geschäft. Dividenden auf diese Aktien werden nach Haltedauer besteuert: über ein Jahr 0 %, ein Monat bis ein Jahr 10 %, unter einem Monat 20 %. Gewinne eines Ansässigen an ausländischen Börsen werden mit 20 % besteuert.

Kryptohandel und Mining sind in China nach Bekanntmachungen der Volksbank und anderer Behörden von 2021 verboten, eigene Steuerregeln für Krypto gibt es nicht. Die Steuerbehörden können Gewinne eines Ansässigen aus dem Verkauf von Kryptowerten als Einkünfte aus der Übertragung von Vermögen mit 20 % besteuern.

Steuern für Nichtansässige und das Steuerabkommen zwischen China und Deutschland

Zwischen Deutschland und China gilt das Doppelbesteuerungsabkommen vom 28. März 2014, anzuwenden seit 1. Januar 2017. In Hongkong und Macau gilt es nicht, denn dort gilt das allgemeine chinesische Steuerrecht nicht.

Das Abkommen senkt die chinesische Quellensteuer auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren an in Deutschland Ansässige. Für den Abkommenssatz weist der Empfänger seine deutsche steuerliche Ansässigkeit mit einer Bescheinigung des Finanzamts nach, und der chinesische Zahler beantragt die Entlastung. Ohne Bescheinigung wird der volle Satz einbehalten, und die Rückforderung der Überzahlung ist schwieriger.

Einkünfte aus ChinaSatz nach chinesischem Recht
Dividenden10 % für Firmen, 20 % für Privatpersonen (Ausländer ab 1. September 2026)
Zinsen auf Darlehen10 % für Firmen, 20 % für Privatpersonen
Lizenzgebühren und Lizenzentgelte10 % für Firmen
Gehalt eines Nichtansässigen für Arbeit in China3–45 % nach Monatsskala

Quellensteuer für ausländische Firmen

Eine ausländische Firma ohne Präsenz in China zahlt chinesische Steuer nur auf passive Einkünfte: 10 % auf Dividenden, Zinsen, Lizenzgebühren und Verkäufe von Anteilen an chinesischen Firmen, einbehalten von der chinesischen Seite. Hat sie eine Betriebsstätte, etwa ein Büro oder ein langes Projekt, wird der Gewinn der Betriebsstätte mit 25 % besteuert.

Fernarbeit für einen deutschen Arbeitgeber aus China

Wer aus China für einen deutschen Arbeitgeber arbeitet, riskiert eine Doppelbesteuerung: China besteuert Einkünfte für Arbeit, die physisch auf seinem Gebiet geleistet wird, und solange in Deutschland ein Wohnsitz besteht, bleibt man dort unbeschränkt steuerpflichtig.

Welches Land besteuern darf, regelt das Abkommen; in der Regel ist es das Land, in dem gearbeitet wird, wenn der Beschäftigte dort ansässig ist. In der Praxis braucht man dafür eine chinesische Ansässigkeitsbescheinigung, und die Position des Arbeitgebers sollte man vorab abstimmen. Mehr zum Wechsel der Ansässigkeit in unserem Artikel wie die 183-Tage-Regel funktioniert.

Prüfen wir, wo Sie Steuern zahlen

Drei Fragen im Chat zeigen, wo Sie steuerlich ansässig sind.

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Fristen für Steuererklärungen in China und Strafen

Jeder Tag verspäteter Steuerzahlung kostet in China einen Zuschlag von 0,05 %, mehr als 18 % im Jahr, und Nichtzahlung wird mit dem Halben bis Fünffachen der unbezahlten Steuer bestraft. So steht es in den Artikeln 32 und 63 des Gesetzes über die Verwaltung der Steuererhebung.

Der Arbeitgeber behält die Steuer auf das Gehalt jeden Monat ein. Ein Ansässiger reicht die Jahreserklärung selbst ein, wenn Steuer geschuldet oder erstattungsfähig ist oder wenn er Einkünfte aus dem Ausland hat. Am einfachsten geht das über die Einkommensteuer-App der Steuerbehörde.

Was einzureichen istFrist
Vom Gehalt einbehaltene EinkommensteuerArbeitgeber, bis zum 15. des Folgemonats
Jährliche Einkommensteuererklärung (Ausgleich)1. März bis 30. Juni des Folgejahres
Erklärung über Einkünfte aus dem Ausland1. März bis 30. Juni des Folgejahres
MehrwertsteuerMonatlich oder vierteljährlich, bis zum 15. des Folgemonats
Vorauszahlungen der KörperschaftsteuerVierteljährlich, innerhalb von 15 Tagen nach Quartalsende
Jährliche KörperschaftsteuererklärungBis 31. Mai des Folgejahres

Ergibt sich am Jahresende eine Nachzahlung, kann der Ausgleich entfallen, wenn das Jahreseinkommen bis 120.000 Yuan beträgt oder die Nachzahlung bis 400 Yuan, aber nur, wenn der Arbeitgeber korrekt einbehalten hat. Die Steuerbehörde kann bei Fehlern 3 Jahre rückwirkend nachfestsetzen, bei Unterzahlungen über 100.000 Yuan 5 Jahre und bei Hinterziehung ohne Frist.

Ausländische Einkünfte im Fokus

Seit Frühjahr 2025 schicken die Steuerbehörden in Zhejiang, Hubei, Shandong und Shanghai Ansässigen Aufforderungen zur Selbstprüfung ausländischer Einkünfte, und im Januar 2026 forderte die Staatliche Steuerverwaltung Ansässige auf, ihre ausländischen Einkünfte für 2022–2024 zu prüfen: Gehälter, Zinsen, Dividenden und Aktiengewinne. China erhält Daten über ausländische Konten nach dem internationalen Standard für den automatischen Informationsaustausch.

Für einen Ausländer schützt die Sechsjahresregel ausländische Einkünfte vor der Steuer, aber nur bei korrektem Antrag. Steuerschulden sind auch bei der Ausreise gefährlich: Nach Artikel 44 desselben Gesetzes kann die Steuerbehörde die Grenzkontrolle ersuchen, einen Schuldner an der Ausreise aus China zu hindern, bis die Schuld bezahlt oder gesichert ist.

Steuern in China und Deutschland im Vergleich: was das für den Umzug bedeutet

Bei mittlerem Gehalt nimmt China weniger Einkommensteuer als Deutschland, beim Spitzensatz liegen beide bei 45 %. Die Mehrwertsteuer in China liegt 6 Prozentpunkte unter der deutschen, die Körperschaftsteuer ist mit 25 % höher als die deutschen 15 % ohne Gewerbesteuer, für Kleinunternehmen in China aber mit 5 % niedriger.

Steuer 2026ChinaDeutschlandHongkong
Einkommensteuer3–45 %14–45 % nach einem Grundfreibetrag von 12.348 €2–17 %, aber höchstens 15–16 % des Einkommens
Spitzensatz ab960.000 Yuan im Jahr, etwa 150.000 $277.826 € im Jahr16 % auf Einkommen über 5 Millionen Hongkong-Dollar
Mehrwertsteuer13 %19 %keine
Körperschaftsteuer25 %, Kleinunternehmen 5 %15 % plus Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer8,25 % / 16,5 %
Dividenden an Privatpersonen20 %25 % plus Solidaritätszuschlag0 %
Erbschaftsteuerkeineja, nach Steuerklassekeine

Wem Chinas Steuern passen

Angestellten chinesischer Firmen mit mittlerem Gehalt und Kindern: Abzüge für Bildung, Miete und Eltern senken die Steuer spürbar. Zugezogenen, deren Arbeitgeber Wohnung und Schulgeld als Erstattung zahlt: Bis Ende 2027 sind diese Beträge steuerfrei. Und kleinen Unternehmen in Form einer Firma in vollständig ausländischem Besitz: 5 % Körperschaftsteuer und 1 % Mehrwertsteuer ergeben eine Belastung wie bei einem vereinfachten Regime.

Wem sie nicht passen

Führungskräften und Unternehmern mit mehr als 960.000 Yuan im Jahr: Jeder weitere Yuan wird mit 45 % besteuert, während im benachbarten Hongkong die Gehaltssteuer 15–16 % nicht übersteigt und in Singapur der Spitzensatz niedriger ist. Ausländischen Eigentümern chinesischer Firmen, die von steuerfreien Dividenden lebten: Ab 1. September 2026 sind das 20 %. Anlegern mit großem Portfolio im Ausland, die länger als sechs Jahre in Folge in China leben wollen. Und Fernarbeitenden ohne Arbeitserlaubnis: China bietet ihnen keinen legalen steuerlichen Status.

Wo man anfängt

Entscheiden Sie zuerst, wo die steuerliche Ansässigkeit liegen soll und über welche Struktur die Einkünfte fließen, und registrieren Sie erst dann eine Firma und eröffnen Konten. Fachkräfte von Murblz prüfen chinesische Partner (Prüfung von Geschäftspartnern in China), helfen bei Privatkonten in China und der Firmengründung in verschiedenen Ländern und arbeiten in den Schritten, die eine Lizenz erfordern, mit lokal zugelassenen Partnern zusammen. Einen konkreten Fall prüft die Rechtsbegleitung von Murblz.

Häufige Fragen

Wie hoch ist die Einkommensteuer in China für Ausländer?
Genauso wie chinesische Staatsbürger: Ein Ansässiger zahlt 3 % bis 45 % nach der Jahresskala nach einem Jahresfreibetrag von 60.000 Yuan, ein Nichtansässiger nach derselben, auf Monate verteilten Skala mit einem monatlichen Freibetrag von 5.000 Yuan. Ein Ausländer wird nach 183 Tagen oder mehr in China im Kalenderjahr ansässig. Die Unterschiede liegen in den Erleichterungen: Bis Ende 2027 können Ausländer vom Arbeitgeber steuerfreie Erstattungen für Wohnung, Bildung der Kinder und Sprachkurse erhalten, und in den ersten sechs Jahren der Ansässigkeit zahlen sie auf die meisten ausländischen Einkünfte keine chinesische Steuer.
Wie viel Steuer wird in China vom Gehalt abgezogen?
Rechenbeispiel: Bei einem Gehalt von 20.000 Yuan im Monat in Shanghai zahlt der Arbeitnehmer 10,5 % Sozialversicherung und etwa 5,85 % Einkommensteuer, netto bleiben etwa 16.730 Yuan. Der Arbeitgeber zahlt etwa weitere 25,5 % an Beiträgen. Die Steuer steigt mit dem Einkommen: 45 % gelten über 960.000 Yuan im Jahr, etwa 150.000 $. Abzüge für Kinder, Miete, Hypothekenzinsen und ältere Eltern mindern die Steuer.
Wie hoch ist die Mehrwertsteuer in China 2026?
Der Regelsatz beträgt 13 % auf Waren, 9 % auf Transport, Bau, Immobilien und Grundnahrungsmittel, 6 % auf die meisten Dienstleistungen und 0 % auf Exporte. Seit 1. Januar 2026 regelt ein eigenes Gesetz die Mehrwertsteuer statt der vorläufigen Verordnung von 1993. Kleine Unternehmen mit Umsatz bis 5 Millionen Yuan im Jahr zahlen bis Ende 2027 nur 1 %, bei Verkäufen bis 100.000 Yuan im Monat gar keine Mehrwertsteuer. Verhütungsmittel tragen seit 2026 volle 13 %, Krippen, Altenheime und Heiratsvermittlungen sind befreit.
Wie hoch ist die Körperschaftsteuer in China?
Der Regelsatz beträgt 25 %. Kleine Unternehmen mit geringem Gewinn bis 3 Millionen Yuan, bis 300 Mitarbeitern und Vermögen bis 50 Millionen Yuan zahlen bis Ende 2027 effektiv 5 %; über der Schwelle entfällt die Erleichterung ganz. Hightech-Unternehmen zahlen 15 %, ebenso Firmen in geförderten Branchen auf Hainan und in den westlichen Regionen. Ins Ausland gezahlte Dividenden tragen 10 % Quellensteuer, nach Abkommen wie dem mit Deutschland weniger.
Kann sich ein Ausländer in China als Einzelunternehmer registrieren?
Nein. Der Status des Einzelgewerbes steht nur chinesischen Staatsbürgern offen, einschließlich Einwohnern Hongkongs, Macaus und Taiwans. Ein Ausländer braucht eine Firma, meist eine mit 100 % ausländischem Kapital. Eine kleine solche Firma kann bis Ende 2027 nur 5 % Körperschaftsteuer und 1 % Mehrwertsteuer zahlen, trägt aber die Kosten für Buchhaltung, Prüfung und Sozialbeiträge. Ab 1. September 2026 werden Dividenden an einen ausländischen privaten Eigentümer mit 20 % besteuert; in Deutschland wird die chinesische Steuer auf die Abgeltungsteuer angerechnet.
Besteuert China Einkünfte aus Deutschland und anderen Ländern?
Das hängt von der Dauer des Aufenthalts in China ab. Ein Nichtansässiger zahlt nur auf chinesische Einkünfte. Ein Ansässiger zahlt in den ersten sechs aufeinanderfolgenden Jahren keine chinesische Steuer auf aus dem Ausland gezahlte ausländische Einkünfte, sofern die Befreiung beantragt wird. Die Uhr wird zurückgesetzt, wenn in einem Jahr weniger als 183 Tage in China verbracht werden oder eine einzige Auslandsreise länger als 30 Tage dauert. Ab dem siebten Jahr wird das Welteinkommen besteuert, und China erhält Daten über ausländische Konten im automatischen Informationsaustausch.
Haben Deutschland und China ein Doppelbesteuerungsabkommen?
Ja. Das Abkommen vom 28. März 2014 ist seit 1. Januar 2017 anzuwenden, gilt aber nicht in Hongkong und Macau. Es senkt die chinesische Quellensteuer auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren; für die Entlastung ist eine Ansässigkeitsbescheinigung des Finanzamts nötig.
Wie erhalten Touristen in China die Mehrwertsteuer zurück?
Ein ausländischer Tourist kann einen Teil der Mehrwertsteuer auf Einkäufe ab 200 Yuan in einem steuerfreien Laden an einem Tag zurückfordern. Die Erstattung auf gewöhnliche Waren beträgt 11 % des Preises. Belege und Waren werden bei der Ausreise vorgezeigt; bis 20.000 Yuan werden bar erstattet, der Rest auf eine Karte oder per Mobilzahlung. Einige Läden in großen Städten zahlen die Erstattung direkt beim Kauf aus.

Leistungen

Leistungen von Murblz: China

Der Steuersatz ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte: wo die Firma sitzt, wo das Geld liegt und wer die Buchhaltung einreicht. Murblz-Spezialisten helfen dabei im selben Land. Der Preis wird vor Arbeitsbeginn schriftlich festgelegt.

Sie möchten das nicht allein klären?

Wir begleiten den gesamten Prozess von Anfang bis Ende: wir prüfen Ihre Unterlagen, wählen ein Programm für Ihre Situation und nennen ehrliche Fristen und Kosten. Stellen Sie Ihre Frage im Chat – die kostenlose Beratung beginnt gleich hier. Die rechtliche Vertretung vor Behörden und Gerichten übernehmen Murblz-Spezialisten gemeinsam mit lokal zugelassenen Partnern.

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